Spritknappheit in Frankreich und günstige Preise in Luxemburg: Was Pendler aus der Grenzregion jetzt vorm Tanken wissen sollten.
Wer über die Grenze zum Tanken fährt, sollte aktuell genauer hinschauen: Nach Angaben von sol.de ist derzeit jede zehnte Tankstelle in Frankreich von Spritknappheit betroffen. Besonders stark trifft es demnach die Region Grand Est, die direkt an Deutschland grenzt. Als Grund nennt sol.de das historische Niedrigwasser des Rheins, das die Versorgung mit Kraftstoff erschwert.
Wer in Frankreich tanken will, sollte laut sol.de vorab prüfen, ob die jeweilige Tankstelle den gewünschten Kraftstoff überhaupt vorrätig hat. Gerade für Pendler, die regelmäßig über die Grenze fahren, kann ein kurzer Check vorab also bares Geld und vor allem Zeit sparen – niemand will schließlich mit leerem Tank vor einer leeren Zapfsäule stehen.
Während es in Teilen Frankreichs eng wird, bleibt Luxemburg für viele Grenzpendler weiterhin eine attraktive Alternative. Wie sol.de berichtet, gelten im Großherzogtum landesweit festgelegte Höchstpreise für Kraftstoffe, die Tankstellen unter-, aber nicht überschreiten dürfen. Super 95 kostete demnach zuletzt maximal 1,834 Euro pro Liter, Super 98 sogar deutlich weniger als zuvor bei 1,984 Euro. Diesel lag bei 2,081 Euro pro Liter.
Zum Vergleich: Im Saarland lag laut sol.de der Durchschnittspreis für Super E10 zuletzt bei 2,064 Euro, Diesel kostete im Schnitt 2,232 Euro. Macht unterm Strich eine Ersparnis von rund 23 Cent pro Liter Benzin und etwa 15 Cent bei Diesel, wenn man den Umweg nach Luxemburg auf sich nimmt.
Ob sich der Tankstopp im Nachbarland tatsächlich rechnet, hängt laut sol.de von mehreren Faktoren ab: der getankten Menge, der Entfernung zur Tankstelle und den zusätzlichen Fahrtkosten. Vor allem für Menschen aus dem grenznahen Saarland oder der Region Trier kann sich die Fahrt demnach lohnen. Wer dagegen einen größeren Umweg extra für den Tankstopp fahren muss, sollte genau nachrechnen – bei kleinen Preisunterschieden ist die Ersparnis schnell wieder aufgebraucht.
Die Lage an den Zapfsäulen in der Grenzregion bleibt also durchwachsen: Während in Luxemburg die Preise für viele attraktiv sind, macht die Knappheit in Teilen Frankreichs einen spontanen Tankstopp dort zum Glücksspiel. Ein kurzer Check vorab erspart im Zweifel eine unnötige Fahrt.
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