Die Polizei hat Geschwindigkeitskontrollen im Märkischen Kreis durchgeführt. Ergebnisse zeigen teils massive Geschwindigkeitsübertretungen.
Am vergangenen Wochenende führte die Polizei im Märkischen Kreis umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen durch. An sieben Messstellen wurden insgesamt 2.396 Fahrzeuge überprüft. Die Kontrollen starteten am Freitag in Balve-Volkringhausen und Menden-Lendringsen. In Volkringhausen wurden 598 Fahrzeuge gemessen, dabei überschritten sieben Fahrer die Geschwindigkeit – der schnellste wurde mit 68 km/h bei erlaubten 50 km/h ertappt.
In Menden-Lendringsen gab es 86 Messungen und acht Verwarngelder. Ein Fahrzeug mit MK-Kennzeichen wurde dort mit 46 km/h anstelle von 30 km/h gemessen. Auf der L707 in Herscheid registrierte die Polizei 77 Geschwindigkeitsverstöße von 650 durchgeführten Messungen. Ein Motorradfahrer wurde außerhalb geschlossener Ortschaften mit 88 km/h statt der erlaubten 50 km/h gemessen, er muss mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen.
Am Samstag wurden die Kontrollen nach Menden verlagert, wo ein Autofahrer auf der B7 bei 107 km/h anstelle von 70 km/h gemessen wurde. Der auffälligste Fall ereignete sich jedoch in der Spessastraße, wo ein Fahrer mit 72 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften, wo 30 km/h erlaubt sind, angehalten wurde, was zu einem Fahrverbot führte.
Am Sonntag wurden in Schalksmühle an der Volmestraße und Hälverstraße 547 Fahrzeuge gemessen. 31 Fahrer waren zu schnell, drei von ihnen müssen mit einer Anzeige rechnen. Der Spitzenwert lag bei 77 km/h anstelle der erlaubten 50 km/h.
Die Polizei zieht den Schluss, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle darstellt. Die Kontrollen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit werden fortgesetzt.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!