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Gaspreise 2026: Iran-Krieg sorgt für Preisschub – Preisgarantie im Fokus
19. April 2026

Gaspreise 2026 steigen kräftig durch den Iran-Krieg. Warum Preisgarantie-Tarife jetzt für Verbraucher besonders wichtig sind.

Worum es geht

Die Gaspreise in Deutschland steigen im Frühjahr 2026 deutlich – Hauptursache ist der anhaltende Krieg im Iran und die unsichere Lage an der Straße von Hormus. Viele Verbraucher fragen sich, wie sie sich gegen weitere Preissprünge absichern können.

Die wichtigsten Fakten zu den aktuellen Gaspreisen

Am europäischen Handelsplatz haben sich die Preise zwischen dem 27. Februar und 19. März mehr als verdoppelt: von 32 auf bis zu 74 Euro pro Megawattstunde. Das entspricht einem Plus von rund 4,2 Cent pro Kilowattstunde oder 104%. Neukundentarife zogen in diesem Zeitraum etwa 21% an. Ein durchschnittlicher Haushalt mit 20.000 kWh Jahresverbrauch zahlt aktuell rund 1.660 Euro pro Jahr. Ein weiterer Anstieg um 20 Prozent würde Mehrkosten von 332 Euro bedeuten.
Für Neukunden sind die Tarife noch für kurze Zeit stabil, aber das hohe Börsenniveau wird demnächst auch die neuen Gasverträge teurer machen.

Hintergrund: Warum explodieren die Gaspreise?

Hintergrund ist die kriegerische Lage im Iran: Die Straße von Hormus, eine Haupttransportroute für Flüssiggas (LNG) aus Katar, ist unsicher oder blockiert. QatarEnergy, einer der wichtigsten LNG-Produzenten, musste Anlagen nach Raketenangriffen abschalten. Das ehemals größte Gasfeld der Welt – South Pars/North Field – kann momentan nicht in vollem Umfang liefern. Experten warnen, dass Lieferunterbrechungen Monate oder sogar Jahre andauern könnten.
Deutschland bezieht mittlerweile große Mengen LNG über Terminals in Nordwesteuropa und ist wegen der Engpässe besonders betroffen.

Einordnung: Was bedeutet das für Verbraucher in NRW?

Preissteigerungen betreffen ganz Deutschland – auch NRW-Haushalte müssen sich auf teurere Gasrechnungen einstellen. Wer aktuell keinen Vertrag mit Preisgarantie hat und dessen Tarif ausläuft, verliert rasch den bislang festen Preis. Die Unterschiede zwischen einzelnen Anbietern sind groß, zudem versorgt nicht jede Firma alle Regionen gleichermaßen.

Strategie: Was können Verbraucher jetzt tun?

Fachleute empfehlen, den eigenen Vertrag zu prüfen: Wer eine auslaufende Preisgarantie hat oder bald wechseln muss, sollte einen Gastarif mit Preisgarantie auswählen. Damit bleibt der Preis für ein bis zwei Jahre stabil – unabhängig von den Entwicklungen an den Energiebörsen.
Zum 19. April 2026 bieten insbesondere immergrün! Energie, EWE und eprimo lange Preisgarantien zu vergleichsweise günstigen Konditionen. Ein Tarifvergleich und direkter Wechsel können Mehrkosten verhindern.

Ausblick: Wie könnte es weitergehen?

Solange die Unsicherheit an der Straße von Hormus anhält und wichtige LNG-Lieferungen ausbleiben, sind weitere Preissprünge möglich. Fachleute schließen einen Anstieg auf das Rekordniveau von 2022 nicht aus, falls die Situation länger unklar bleibt. Frühzeitige Absicherung ist daher besonders wichtig.

Quellen

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