Kellerbrand in Gelsenkirchen-Horst: 30 Einsatzkräfte kämpften unter Atemschutz gegen die Flammen. Alle acht betroffenen Personen blieben unverletzt.
Sonntagabend, 18:13 Uhr – die Feuerwehr Gelsenkirchen wird zu einem Kellerbrand in der Coburger Straße im Stadtteil Horst alarmiert. Schon auf der Anfahrt ist klar: Das wird kein einfacher Einsatz. Eine massive Rauchsäule steigt weithin sichtbar in den Abendhimmel. Was die Einsatzkräfte dann vor Ort erwartet, ist ein echter Kraftakt.1
Im Keller eines viergeschossigen Wohngebäudes brennt es lichterloh. Mehrere Personen befinden sich zu diesem Zeitpunkt noch im Haus – eine brisante Situation, denn der Brandrauch breitet sich schnell aus und versperrt den Treppenraum als Rettungsweg.1
Sechs Bewohnerinnen und Bewohner können sich zunächst selbstständig ins Freie retten. Eine Person verlässt das Gebäude buchstäblich in letzter Sekunde – kurz bevor der Brandrauch den Treppenraum vollständig einnimmt. Im weiteren Verlauf des Einsatzes melden sich dann noch zwei Kinder bei den Rettungskräften an der Einsatzstelle. Damit sind insgesamt acht Personen von dem Brand betroffen.1
Die gute Nachricht: Alle acht bleiben unverletzt! Sowohl die sechs zunächst bekannten Personen als auch die beiden Kinder kommen mit dem Schrecken davon.1
Doch bis dahin haben die Feuerwehrleute richtig zu kämpfen. Hohe Temperaturen, dichte Rauchentwicklung und beengte Verhältnisse im Keller machen die Brandbekämpfung extrem schwierig. Mehrere Trupps müssen nacheinander unter schwerem Atemschutz mit C-Rohren in den Kellerbereich vorgehen – ein klassischer Atemschutz-Einsatz unter Hochdruck.1
Gleichzeitig kontrolliert die Feuerwehr das gesamte Treppenhaus sowie alle Wohnungen im betroffenen Gebäude. Wegen der starken Rauchentwicklung werden vorsorglich auch die angrenzenden Nachbargebäude unter die Lupe genommen. Insgesamt sind rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gelsenkirchen im Einsatz – bei der Brandbekämpfung, den Gebäudekontrollen und allen weiteren Maßnahmen vor Ort.1
Nach Abschluss der Lösch- und Kontrollarbeiten kommt die nächste schlechte Nachricht für die Bewohnerinnen und Bewohner: Das betroffene Wohngebäude wird für unbewohnbar erklärt. Für drei Personen muss eine anderweitige Unterbringung organisiert werden. Die übrigen Betroffenen können zum Glück bei Freunden oder Verwandten unterkommen.1
Die Einsatzstelle wird anschließend an die Polizei übergeben, die jetzt die Brandursache ermittelt. Warum das Feuer im Keller ausgebrochen ist, steht also noch nicht fest.1
Der Kellerbrand in Gelsenkirchen-Horst zeigt einmal mehr, wie gefährlich solche Einsätze für die Feuerwehrkräfte sein können – und wie wichtig schnelles, professionelles Handeln ist. Dass alle acht betroffenen Personen unverletzt geblieben sind, ist das Wichtigste. Respekt an die rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gelsenkirchen, die hier unter härtesten Bedingungen alles gegeben haben!1
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