Bei Kontrollen an zwei Tagen in Bielefeld wurden zahlreiche Lkw wegen technischer Mängel angehalten.
Am 30. April und 5. Mai 2026 führten Beamte des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei Bielefeld zusammen mit verschiedenen Behörden kooperative Kontrollen des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs durch. An den Rastplätzen Fuchsgrund und Gütersloh Nord wurden insgesamt 130 Fahrzeuge kontrolliert, wobei 95 Verstöße festgestellt wurden. Mehrheitlich handelte es sich um Verstöße gegen Sozialvorschriften, insbesondere bei der Nichteinhaltung von Lenk- und Ruhezeiten.
Unter den festgestellten Mängeln waren technische Defekte, die zur Untersagung der Weiterfahrt führten. Ein Fahrer einer litauischen Sattelzugmaschine wurde angehalten, weil die Achse am Auflieger stark durchgerostet war. Diese erhebliche Sicherheitsmängel führten dazu, dass der Container auf einen anderen Anhänger umgeladen werden musste. Der Fahrer führte zudem einen gefälschten Führerschein mit sich und zahlte ein Sicherheitsleistung von 600 Euro für die eingeleiteten Maßnahmen.
Ein weiterer Fall betraf einen 43-jährigen Fahrer aus Polen, dessen Sattelzug aufgrund mangelhafter Ladungssicherung nicht weiterfahren durfte. Das Transportunternehmen musste ein Ersatzfahrzeug anfordern. Auch der Fahrer zahlte vor Ort eine Sicherheitsleistung von 2000 Euro.
Darüber hinaus wurde ein weiterer Lkw an der Raststätte Gütersloh-Nord ohne Weiterfahrt gestoppt, da die Bremsen des Aufliegers stark abgenutzt und der Druckluftbehälter teilweise durchgerostet waren. Hierbei wurde die Halterfirma kontaktiert, um eine Reparatur zu veranlassen.
Zusätzlich wurden im Rahmen der Kontrollen acht Verstöße im Bereich illegaler Beschäftigung festgestellt.
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