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Polizisten als Sprayer unterwegs: Hamm kämpft gegen Geisterradler auf dem Radweg
21. August 2026

Die Polizei Hamm sprüht Graffitis auf Radwege, um Geisterradler zu stoppen. Was steckt hinter der kreativen Verkehrssicherheitsaktion in NRW?

Wenn die Polizei zur Spraydose greift

Was auf den ersten Blick nach einer kreativen Street-Art-Aktion aussieht, steckt eigentlich voller ernster Absicht: Die Polizei Hamm hat eine ungewöhnliche Verkehrssicherheitsaktion gestartet – und dabei selbst zur Spraydose gegriffen. Ziel der Aktion: Geisterradler stoppen, bevor es zu gefährlichen Unfällen kommt.1

Graffitis statt Bußgeldbescheid

Am Donnerstag, dem 20. August, sprühten Beamte der Verkehrsunfallprävention die ersten Graffitis auf Radwege im Hammer Stadtgebiet. Konkret aufgesprüht wurde an der Wilhelmstraße in Höhe der Unionstraße und der Königgrätzerstraße sowie an der Friedrich-Ebert-Straße.1

Die Aktion ist dort gestartet, wo besonders viele Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs sind – und wo es laut Polizei wiederholt zu gefährlichen Situationen durch sogenannte Geisterradler gekommen ist. Also genau die Stellen, wo’s wirklich drauf ankommt.1

Warum ist Falschfahren auf dem Radweg eigentlich so gefährlich?

Klingt vielleicht erstmal harmlos: kurz gegen die Fahrtrichtung, weil’s schneller geht. Aber genau das kann richtig übel enden. Autofahrer, Fußgänger und andere Radfahrer rechnen an Kreuzungen, Einfahrten oder Einmündungen einfach nicht mit Verkehr aus der falschen Richtung. Besonders an unübersichtlichen Stellen kann so eine Situation innerhalb von Sekunden kritisch werden.1

Und ja, es gibt klare Regeln: Für Radwege gilt das Rechtsfahrgebot und eine feste Richtungsbindung. Ausnahmen gibt’s nur dann, wenn ein Zusatzschild das ausdrücklich erlaubt. Wer das ignoriert, gefährdet sich selbst – und andere.1

Prävention statt Strafe – die Idee dahinter

Die Graffiti-Aktion ist Teil der kontinuierlichen Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei Hamm. Der Gedanke dahinter: Gefährliche Verhaltensweisen frühzeitig ansprechen und damit Unfälle verhindern – bevor jemand zu Schaden kommt. Und wenn bunte Hinweise auf dem Asphalt dabei helfen, aufzufallen und zum Nachdenken anzuregen, dann ist das eben der richtige Weg.1

Die Aktion soll an verschiedenen Örtlichkeiten im Stadtgebiet fortgeführt werden – überall dort, wo die Polizei Handlungsbedarf sieht.1

Fazit: Lieber kurz lesen als lang im Krankenhaus liegen

Ob du selbst in Hamm mit dem Rad unterwegs bist oder anderswo in NRW – die Message ist klar: Radwege haben eine Richtung, und die sollte man einhalten. Die Polizei Hamm macht’s mit kreativen Mitteln deutlich. Das nächste Graffiti auf dem Radweg könnte also direkt eine Botschaft für dich sein – am besten befolgst du sie einfach. Sicher ist sicher!1

Quellen

  1. POL-HAM: Für mehr Sicherheit auf dem Radweg: Polizisten als Sprayer unterwegs


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