Schockanrufer erbeuten in Buer Geld und Schmuck einer 90-Jährigen. Die Polizei Gelsenkirchen sucht Zeugen und gibt wichtige Tipps zum Schutz vor dieser…
Ganz ehrlich: Es macht einfach wütend, wenn sowas passiert. In Buer ist eine 90-jährige Frau Opfer von Schockanrufern geworden – und die Betrüger sind damit erfolgreich mit Bargeld und Schmuck abgehauen.1 Wir erzählen euch, was genau passiert ist und wie ihr euch und eure Familie davor schützen könnt.
Am Freitag, 16. Oktober 2026, klingelte gegen 15:30 Uhr das Telefon der Gelsenkirchenerin. Eine unbekannte Nummer, eine männliche Stimme – und eine Horrorgeschichte: Angeblich habe die Tochter der Seniorin einen tödlichen Unfall verursacht und bräuchte jetzt dringend Geld, um einer Festnahme zu entgehen.1 Das Telefon wurde dann an eine weiblich klingende Person weitergegeben, die die Geschichte noch mal bekräftigte und die 90-Jährige regelrecht unter Druck setzte, ihre Wertsachen zusammenzusuchen.1
Rund zwei Stunden später stand dann tatsächlich jemand vor der Tür. Die Seniorin übergab dem Mann Bargeld und diverse Schmuckstücke – in dem festen Glauben, damit ihrer Tochter zu helfen.1 Der Abholer wird als etwa 60 Jahre alt, 1,65 bis 1,75 Meter groß und von durchschnittlicher Statur beschrieben. Er sprach akzentfrei Deutsch, hatte kurze graue Haare und trug ein kariertes Hemd mit Jeanshose.1
Die Polizei Gelsenkirchen bittet jetzt um Mithilfe. Wer im Bereich Pfefferackerstraße, Westerholter Straße oder Linnefantstraße etwas Verdächtiges beobachtet hat oder Hinweise zum Tatverdächtigen geben kann, soll sich beim Kriminalkommissariat 21 unter 0209 365 8120 oder bei der Kriminalwache unter 0209 365 8240 melden.1
Diese Masche ist leider kein Einzelfall. Betrüger geben sich als Verwandte aus, erzeugen gezielt Panik und nutzen genau diesen Schockmoment aus, um an Geld oder Wertgegenstände zu kommen.1 Die Polizei hat ein paar klare Tipps, die ihr euch merken solltet:
Gerade ältere Menschen sind oft das Ziel solcher Anrufe, weil Betrüger gezielt auf Mitgefühl und Hilfsbereitschaft setzen. Umso wichtiger, dass ihr das Thema in der Familie mal ansprecht – bevor es zu spät ist.
Der Fall aus Buer zeigt mal wieder, wie dreist und gut organisiert diese Schockanrufer vorgehen. Wer informiert ist, kann sich und seine Liebsten besser schützen. Also: Redet drüber, bleibt wachsam und meldet euch bei der Polizei, falls euch was Verdächtiges auffällt.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!