Ein Eurowings-Flug von Köln-Bonn nach Mallorca musste notlanden: Dampf aus der Bordküche löste den Alarm aus. Alle 131 Passagiere blieben unverletzt.
Stell dir vor: Du sitzt entspannt im Flieger, Mallorca wartet auf dich – und dann fängt es an zu qualmen. Genau das erlebten 131 Passagiere an Bord des Eurowings-Flugs EW590 am späten Samstagabend. Die Maschine startete vom Flughafen Köln-Bonn Richtung Mallorca, doch statt Strand und Sonne gab es erstmal einen ordentlichen Schrecken in acht Kilometer Höhe.1
In der Luft sendete der Flieger ein Notsignal. An Bord hatte sich Qualm entwickelt, die Crew handelte sofort. Die Piloten drehten kurzerhand um und landeten um 22 Uhr vorsichtshalber am Flughafen Charles de Gaulle in Paris – denn die Maschine befand sich zu dem Zeitpunkt nur knapp südlich der französischen Hauptstadt.1
Alle Passagiere mussten das Flugzeug verlassen. Verletzt wurde zum Glück niemand. Ein Eurowings-Sprecher betonte anschließend klar:
„Die Sicherheit der Passagiere und Crew war zu keiner Zeit gefährdet.“1
Klingt nach einem riesigen Drama – war es am Ende aber doch nicht. Die Ursache des Qualms war deutlich weniger spektakulär als gedacht: „In der hinteren Bordküche gab es eine Dampfentwicklung“, erklärte der Eurowings-Sprecher. Also kein technischer Totalausfall, sondern Dampf aus der Bordküche, der für den Alarm gesorgt hatte.1
Interessant dabei: Eurowings hatte den Flug gar nicht selbst durchgeführt. Stattdessen war die tschechische Airline Smartwings im Einsatz. Das Flugzeug wird derzeit technisch untersucht.1
Die 131 Betroffenen werden auf die nächstmöglichen Verbindungen umgebucht. Mallorca kommt also – nur ein bisschen später als geplant. Für alle, die schon mal gedacht haben: „Wie ist das in meinen Warenkorb gekommen?“ – dieser Flug war sicher so ein Moment, den man so schnell nicht vergisst.1
Unterm Strich zeigt diese Situation, wie wichtig schnelles und umsichtiges Handeln in der Luft ist. Die Piloten haben keine Sekunde gezögert und die Sicherheit aller an Bord in den Vordergrund gestellt – auch wenn sich der Vorfall am Ende als vergleichsweise harmlos herausstellte. Bleibt zu hoffen, dass alle 131 Reisenden ihren Mallorca-Urlaub trotzdem noch genießen konnten.1
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