Auf der B56 bei Aldenhoven krachten drei Autos ineinander: Fünf Menschen wurden schwer verletzt, eine Person schwebt in Lebensgefahr.
Am Samstagabend ist es auf der B56 zwischen Freialdenhoven und Dürboslar zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Laut Polizei Düren waren drei Fahrzeuge beteiligt, fünf Menschen wurden schwer verletzt. Eine Person schwebte sogar in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Verursacher stand nach ersten Erkenntnissen der Beamten unter Alkoholeinfluss.
Gegen 18:22 Uhr war ein 21-Jähriger aus Aldenhoven mit seinem 24-jährigen Beifahrer aus Mönchengladbach auf der B56 in Richtung Dürboslar unterwegs. Wie die Polizei Düren mitteilt, fuhren die beiden nach eigenen Angaben mit erhöhter Geschwindigkeit auf das Auto eines 24-jährigen Mannes aus Linnich auf, der vor ihnen fuhr. Durch den Aufprall geriet dessen Wagen in den Gegenverkehr und krachte dort in das Auto einer 45-jährigen Frau aus Baesweiler. In ihrem Fahrzeug saß auch ihre 14-jährige Tochter, wie sowohl die Polizei Düren als auch das GrenzEcho berichten.
Alle fünf Unfallbeteiligten wurden schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht, eine Person sogar per Rettungshubschrauber. Nach Angaben der Polizei Düren beläuft sich der entstandene Sachschaden nach ersten Schätzungen auf rund 48.000 Euro.
Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 21-jährige Verursacher augenscheinlich alkoholisiert war. Die Polizei leitete daraufhin ein Strafverfahren gegen ihn ein und entnahm ihm eine Blutprobe. Wie das GrenzEcho unter Berufung auf die Polizei berichtet, laufen die Ermittlungen gegen den jungen Fahrer weiter.
Die Unfallaufnahme übernahm laut Polizei Düren ein speziell dafür ausgebildetes Team. Alle am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Für die Dauer der Aufnahme musste die B56 komplett gesperrt werden.
Der Unfall bei Aldenhoven zeigt einmal mehr, wie schnell aus überhöhter Geschwindigkeit und Alkohol am Steuer eine lebensbedrohliche Situation entstehen kann. Fünf Menschen, darunter auch ein Teenager, mussten nach dem Crash ins Krankenhaus. Gegen den mutmaßlichen Verursacher läuft nun ein Strafverfahren.
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