Sturm sorgt in Ense für vier Feuerwehreinsätze in einer Nacht: Umgestürzte Bäume und verschmutzte Straßen hielten die Löschgruppen auf Trab.
Ruhige Sonntagnacht? Nicht in Ense! Während die meisten von uns friedlich geschlafen haben, war die Feuerwehr Ense am 25. Oktober 2026 ordentlich am Ackern. Der Grund: Ein heftiger Sturm hat gleich an mehreren Stellen im Gemeindegebiet für Chaos gesorgt. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte vier Mal mit dem Stichwort „H0 – Sturm“ ausrücken.1
Los ging’s schon mitten in der Nacht: Um 02:43 Uhr rückte die Löschgruppe Bremen aus, weil am östlichen Ortsausgang von Bremen gleich zwei umgestürzte Bäume die komplette Fahrbahn blockierten. Und das waren keine kleinen Sträucher – die Baumkronen hatten einen Durchmesser von rund zehn Metern. Da war an ein Durchkommen für Autos erstmal nicht zu denken. Mit der Motorsäge haben die Einsatzkräfte die Bäume zerlegt und die Straße wieder freigeräumt.1
Nur knapp zwei Stunden später, um 04:38 Uhr, war die Löschgruppe Sieveringen dran. Hier war zwar kein kompletter Baum im Weg, dafür aber jede Menge Laub und kleinere Äste, die die Straße ordentlich verschmutzt hatten. Die größten Gefahrenstellen wurden beseitigt und die Fahrbahn gereinigt.1
Weiter ging’s um 05:45 Uhr mit der Löschgruppe Hünningen, die ebenfalls sturmbedingte Gefahrenstellen aus dem Weg räumen musste. Und auch am Morgen war noch keine Ruhe: Um 08:22 Uhr musste die Löschgruppe Oberense nochmal ran, um weitere Gefahrenstellen zu beseitigen.1
Nachdem alle Einsatzstellen abgearbeitet waren, konnten die Einsatzkräfte der jeweiligen Löschgruppen wieder einrücken. Eine echte Nacht- und Frühschicht für die ehrenamtlichen Helfer aus Ense, die mal wieder gezeigt haben, dass sie auch bei stürmischem Wetter jederzeit einsatzbereit sind.1
Vier Einsätze zwischen Mitternacht und dem frühen Morgen – das zeigt mal wieder, wie unberechenbar so ein Sturm sein kann und wie wichtig die Arbeit unserer Feuerwehren ist. Egal ob umgestürzte Bäume oder vollgemüllte Straßen durch Laub und Äste: Die Löschgruppen aus Bremen, Sieveringen, Hünningen und Oberense haben die Lage schnell und professionell in den Griff bekommen. Falls ihr also beim nächsten Herbststurm merkt, dass es draußen ordentlich rumpelt – denkt dran, dass irgendwo in NRW gerade Feuerwehrleute dafür sorgen, dass die Straßen wieder frei werden.
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