Schwerer Raub auf der Dortmunder Linienstraße: Nach Angriff mit Pfefferspray nimmt die Polizei sieben Tatverdächtige im Alter von 17 bis 42 Jahren fest.
In der Nacht zum Samstag ist auf der Dortmunder Linienstraße richtig was los gewesen – und zwar gar nicht im positiven Sinne. Dort ist es zu einem schweren Raub gekommen, bei dem zwei Männer ziemlich übel attackiert wurden. Die Polizei hat danach schnell reagiert und gleich sieben Tatverdächtige geschnappt.1
Gegen 1:40 Uhr waren ein 24-Jähriger aus Düsseldorf und ein 23-Jähriger aus Dortmund auf der Linienstraße unterwegs. Auf Höhe der Hausnummer 16 trafen sie auf eine andere Gruppe und es kam erstmal zu einem verbalen Streit.1
Daraus wurde aber schnell mehr: Die beiden wurden geschlagen und getreten, zusätzlich setzten die Angreifer Pfefferspray ein. Am Ende hatten sie die Weste und das Handy des 24-Jährigen geraubt und waren weg.1
Die Polizei hat sofort die Fahndung eingeleitet – und das hat sich ausgezahlt. Im Bereich der Steinstraße konnten die Einsatzkräfte sieben Männer antreffen, die als tatverdächtig gelten. Dabei handelt es sich um vier Männer aus Menden (19, 19, 19, 22 Jahre), einen Iserlohner (17), einen Dortmunder (42) sowie einen 19-jährigen Bulgaren ohne festen Wohnsitz.1
Die beiden Opfer, also der 23- und der 24-Jährige, wurden bei der Attacke leicht verletzt. Alle sieben Tatverdächtigen mussten zur Kriminalpolizei und wurden dort erkennungsdienstlich behandelt – sprich: Fingerabdrücke, Fotos, das ganze Programm.1
Weil die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht gegeben waren, konnten die Männer die Polizeiwache im Anschluss wieder verlassen. Einer der 19-Jährigen musste allerdings noch eine Sicherheitsleistung zahlen. Ganz ohne Konsequenzen bleibt die Nacht für die sieben aber nicht: Sie müssen sich jetzt in Strafverfahren wegen schweren Raubs verantworten.1
Ein Streit, der aus dem Ruder lief, und am Ende ein handfester Raub mit Pfefferspray und Gewalt – zum Glück hat die Polizei schnell reagiert und direkt sieben Verdächtige geschnappt. Jetzt liegt der Fall bei der Justiz, und die sieben Männer müssen sich auf Konsequenzen einstellen.
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