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Verbotenes Autorennen in Dortmund endet im Crash – zwei Verletzte
8. November 2026

Verbotenes Autorennen in Dortmund: Audi RS3 crasht nach Vollgasstart auf dem Schwanenwall, zwei Verletzte und Verdacht auf Drogenkonsum beim Fahrer.

Vollgas auf dem Schwanenwall – dann kracht’s

In der Nacht auf Samstag, den 7. November, ist es in der Dortmunder Innenstadt richtig heftig zur Sache gegangen. Ein stark motorisierter Audi RS3 hat sich auf dem Schwanenwall mutmaßlich ein verbotenes Einzelrennen geliefert – und das ganze endete mit einem Unfall mit hohem Sachschaden.1

So kam es zu dem Crash

Eine Zeugin hatte den Audi gegen 01:30 Uhr an einer roten Ampel auf der Rechtsabbiegerspur des Schwanenwalls in Richtung Bornstraße neben sich stehen. Als die Ampel auf Grün sprang, gab der Fahrer so richtig Gas – die Reifen drehten durch, und er verlor die Kontrolle über sein Auto. Die Folge: Zusammenstöße mit drei geparkten Fahrzeugen, einem Bordstein und einem Straßenschild.1

Bei dem Crash verletzten sich der 29-jährige Fahrer aus Köln und sein 27-jähriger Beifahrer aus Dortmund leicht.1

Verdacht auf Drogen im Spiel

Bei der Unfallaufnahme ergaben sich außerdem Hinweise darauf, dass der 29-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Deswegen brachten die Einsatzkräfte ihn zur Blutentnahme auf eine Polizeiwache. Sein Führerschein wurde direkt sichergestellt, und das Straßenverkehrsamt bekommt jetzt einen Bericht, um seine charakterliche Eignung zum Autofahren zu überprüfen.1

Damit der genaue Unfallhergang geklärt werden kann, war auch das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Dortmund vor Ort. Die Steuergeräte des Audi werden ebenfalls ausgewertet, um Licht ins Dunkel zu bringen.1

Das kommt jetzt auf den Fahrer zu

Gegen den 29-Jährigen laufen mittlerweile mehrere Strafverfahren. Konkret geht es um:

  • Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen (§ 315d StGB)
  • Verdacht des Betäubungsmittelkonsums im Zusammenhang mit dem Unfall (§ 315c StGB)
  • Fahrlässige Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall

Die Ermittlungen laufen aktuell noch, und zur Höhe des entstandenen Schadens kann die Polizei bislang keine genauen Angaben machen.1

Fazit

Dieser Fall zeigt mal wieder, wie schnell ein kurzer Kick aus Übermut in echtem Chaos enden kann. Ein Moment unüberlegtes Handeln – und schon stehen nicht nur zerstörte Autos, sondern auch handfeste Konsequenzen für den Fahrer im Raum. Wer auf Dortmunds Straßen unterwegs ist, sollte also lieber einen Gang runterschalten, statt sich auf ein riskantes Kräftemessen einzulassen.

Quellen

  1. POL-DO: Verkehrsunfall nach verbotenem Autorennen in der Innenstadt – Zwei Autoinsassen leicht verletzt und hoher Sachschaden


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