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Batterie gewechselt, Blut genommen: Kiffer-Fahrt in Euskirchen fliegt auf
8. November 2026

Nach dem Basteln am Auto ging’s für drei junge Männer in Euskirchen nicht glimpflich aus: Ohne Führerschein, mit Cannabis im Blut und am Ende einer Blutprobe.

Kurze Spritztour, lange Konsequenzen

Manchmal reicht schon eine kleine Unachtsamkeit, damit der Abend eine ganz andere Wendung nimmt. Genau das ist einem 26-Jährigen in Euskirchen passiert.1 Eigentlich ging es nur ums Basteln am Auto – am Ende stand eine Blutprobe auf der Polizeiwache. Klingt dramatisch? Ist es auch, zumindest für den Fahrer.

Was genau ist passiert?

Am 07.11.2026 gegen 18:32 Uhr meldeten aufmerksame Zeugen einen blauen VW ohne Kennzeichen, der über den Charleviller Platz fuhr.1 Die Polizei war schnell vor Ort und traf das Fahrzeug sowie drei junge Männer im Alter von 22, 22 und 26 Jahren an.1 Der 26-Jährige konnte eindeutig als Fahrer identifiziert werden.1

Die Story der drei: Man habe lediglich die Batterie gewechselt, gefahren sei das Auto gar nicht – schließlich sei es ja nicht ordnungsgemäß angemeldet.1 Klingt erstmal nach einer harmlosen Erklärung, oder? Doch im weiteren Gespräch kam dann die Wahrheit raus.

Keine Fahrerlaubnis und Cannabis im Spiel

Der mutmaßliche Fahrer räumte schließlich ein, gar keine Fahrerlaubnis zu besitzen – und dazu noch Cannabis konsumiert zu haben.1 Als die Beamten ihm einen Drogenvortest anboten, lehnte er diesen ab.1 Das hatte Folgen: Auf der Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen.1

Strafanzeigen wurden gefertigt, die Ermittlungen laufen aktuell noch weiter.1 Was am Ende wirklich dabei rauskommt, bleibt also noch offen.

Nicht der einzige Fall in der Region

Die Kreispolizeibehörde Euskirchen hat aktuell einiges zu tun. Erst kurz zuvor fiel in der Euskirchener Innenstadt eine Person auf, die sich verdächtig umschauend bewegte und schließlich in einen wartenden Audi stieg.1 Auch in Weilerswist und Euskirchen-Wißkirchen beschäftigt die Polizei sich derzeit mit Einbrüchen und Diebstählen.1

Fazit: Ehrlichkeit währt am längsten – oder eben doch nicht

Die Geschichte zeigt mal wieder: Eine kleine Notlüge vor der Polizei hilft selten weiter, wenn die Fakten am Ende sowieso rauskommen. Wer ohne Fahrerlaubnis und mit Cannabis im Blut unterwegs ist, sollte besser gar nicht erst losfahren – auch wenn’s nur „kurz noch eine Runde“ sein soll. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern laut Polizei noch an.1

Quellen

  1. POL-EU: Nach dem Basteln kurz noch eine Runde gedreht, Anzeige und Blutprobe


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