Drei beschädigte Autos und verletzte Einsatzkräfte nach Verfolgungsfahrt in Gelsenkirchen am 21. April 2026.
Am Dienstag, den 21. April 2026, kam es in Gelsenkirchen zu einer Verfolgungsfahrt, die mehrere Verletzte und Schäden an drei Fahrzeugen zur Folge hatte. Polizeibeamte versuchten gegen 11 Uhr an der Polsumer Straße ein Fahrzeug im Rahmen einer Verkehrskontrolle zu stoppen. Der Fahrer ignorierte die Anhaltesignale und flüchtete über städtische Straßen, wobei er unter anderem eine rote Ampel missachtete und über den Gehweg fuhr. Zudem touchierte er ein an der Marler Straße wartendes Auto.
Die Flucht des Fahrzeugs endete, als der Fahrer offenbar die Kontrolle verlor, gegen ein geparktes Auto und anschließend eine Hauswand prallte. Während beide Insassen zunächst über die Unfallstelle flohen, konnten sie von der Polizei eingeholt werden. Der 32-jährige Fahrer, der keinen festen Wohnsitz nachweisen konnte, leistete dabei massiven Widerstand, was zur Anwendung eines Distanzelektroimpulsgeräts und Pfeffersprays führte. Ein Polizeibeamter wurde in diesem Zuge verletzt und musste behandelt werden.
Der Beifahrer, ein 31-Jähriger aus Gelsenkirchen, konnte nach den Maßnahmen die Polizeiwache wieder verlassen. Der Fahrer wurde, da der Verdacht auf Drogenbeeinflussung bestand, zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus gebracht. Auch dort zeigte er sich aggressiv und trat einen Mitarbeiter des Rettungsdienstes, der versuchte, ihn zu stoppen. Dieser wurde durch den Angriff schwer verletzt.
Gegen den Fahrer wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, die unter anderem Widerstand und Körperverletzung umfassen. Außerdem stellte sich heraus, dass die Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs gestohlen waren. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und abgeschleppt. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.
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