Betrugsmasche in Gummersbach: Eine 92-Jährige gab ihre Bankkarte an einen falschen Bankmitarbeiter – die Polizei gibt wichtige Tipps zum Schutz.
Schockierender Vorfall in Gummersbach: Am Montagabend, dem 7. September, gegen 19:30 Uhr, erhielt eine 92-Jährige einen Anruf von einer Frau, die sich als Mitarbeiterin ihrer Hausbank ausgab. Die angebliche Bankmitarbeiterin behauptete, dass von dem Konto der Seniorin unberechtigte Abbuchungen erfolgt seien – und dass die ältere Dame sofort ihre Bankkarte sowie ihre PIN telefonisch durchgeben müsse. Die 92-Jährige vertraute der Anruferin und nannte ihr die PIN am Telefon.1
Nur rund 30 Minuten nach dem Telefonat tauchte dann ein angeblicher Bankmitarbeiter persönlich an der Wohnanschrift der älteren Dame auf und nahm die Bankkarte entgegen. Ein klassisches Zusammenspiel aus Telefonanruf und persönlicher Abholung – eine Masche, mit der Betrüger leider immer wieder Erfolg haben.1
Zum Glück reagierte eine Angehörige der Seniorin blitzschnell, als diese kurz darauf von dem Vorfall berichtete: Die Bankkarte wurde sofort gesperrt und die Polizei informiert. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme konnten keine unberechtigten Abbuchungen vom Konto der 92-Jährigen festgestellt werden.1
Die Seniorin beschrieb den sogenannten „Abholer“ folgendermaßen:1
Der Vorfall ereignete sich im Gummersbacher Ortsteil Strombach im Bereich der Röntgenstraße, Kopernikusstraße und der Otto-Hahn-Straße. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder per E-Mail an poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de zu melden.1
Die Polizei gibt klare Tipps, wie du dich und deine Liebsten vor falschen Bankmitarbeitern schützen kannst:1
Solche Betrugsmaschen richten sich häufig gezielt gegen ältere Menschen. Sprich mit deinen Eltern, Großeltern oder Nachbarn über diese Tricks – denn wer Bescheid weiß, ist besser geschützt. Wenn du selbst Fragen zur Kriminalprävention hast, erreichst du die zuständigen Beamten unter Tel. 02261 8199-4700 oder -4701 sowie per E-Mail an kpo.obk@polizei.nrw.de.1
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