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Waldbrand in Heiligenhaus: 50 Einsatzkräfte kämpfen über drei Stunden gegen die Flammen
16. August 2026

Waldbrand in Heiligenhaus-Isenbügel: 50 Einsatzkräfte kämpften über drei Stunden gegen die Flammen – auf 600 Quadratmetern und in schwerem Gelände.

Feuer im Stadtteil Isenbügel – ein Samstagnachmittag voller Action

Was für ein Einsatz! Am Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr Heiligenhaus um 15:40 Uhr zu einem Vegetationsbrand auf dem Schloßweg im Stadtteil Isenbügel alarmiert. Anwohner hatten eine Rauchentwicklung im Wald gemeldet – und die Lage entpuppte sich schnell als deutlich ernster als zunächst gedacht.1

600 Quadratmeter Feuer – und das in schwerem Gelände

Der Einsatzleiter fand bei seiner Ankunft ein Feuer vor, das sich auf einer Länge von rund 20 Metern ausgebreitet hatte und weiter wuchs. Bereits auf der Anfahrt ließ er deshalb zusätzliche Kräfte alarmieren – und als klar war, wie schwierig die Lage wirklich ist, folgte der Vollalarm für die Feuerwehr Heiligenhaus.1

Am Ende waren rund 600 Quadratmeter Vegetation in Flammen aufgegangen. Das klingt erstmal nach einer überschaubaren Fläche – aber das Gelände hatte es in sich. Denn zwei Dinge machten den Einsatz zur echten Herausforderung:

  • Löschwasserversorgung: Die nächsten Hydranten lagen weit weg. Die Einsatzkräfte mussten eine Schlauchleitung über ganze 350 Meter legen, um genug Wasser an die Brandstelle zu bringen. Tanklöschfahrzeuge sprangen in der Zwischenzeit ein, damit keine wertvolle Zeit verloren ging.1
  • Schwierige Zuwegung: Enge Wohnstraßen, schmale Feldwege und unwegsames Gelände – für die großen Feuerwehrfahrzeuge war die Anfahrt alles andere als einfach. Geländefähige Fahrzeuge mussten sogar ein Feld überqueren, um die Brandstelle überhaupt zu erreichen.1

Drohne, Teamwork und 50 Einsatzkräfte im Einsatz

Damit die Lage von oben im Blick behalten werden konnte, setzten die Heiligenhauser Einsatzkräfte eine Drohne ein – so konnten Brandstellen und Glutnester aus der Luft ausgemacht werden. Ein echter Gamechanger in solchen Situationen!1

Doch nicht nur die Technik überzeugte – auch das Teamwork lief richtig rund. Parallel zu den Kräften aus Heiligenhaus rückte nämlich auch die Feuerwehr Essen an. Die örtliche Nähe zum Essener Stadtgebiet machte das möglich. Die Essener Kameraden erkundeten die Brandstelle von der anderen Seite und arbeiteten dann Hand in Hand mit den Heiligenhauser Kollegen bei der Brandbekämpfung.1

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte vor Ort – bestehend aus:

  • Feuerwehr Heiligenhaus
  • Feuerwehr Essen
  • Rettungsdienst der Städte Heiligenhaus und Ratingen
  • Polizei

Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister René Schubert machte sich persönlich ein Bild von der Lage vor Ort.1

Gute Nachrichten: Niemand wurde verletzt

Nach rund drei Stunden Einsatz war das Feuer unter Kontrolle – und das Wichtigste: Verletzt wurde niemand. Was die Brandursache angeht, ermittelt ausschließlich die Kreispolizeibehörde Mettmann.1

Großes Respekt an alle Einsatzkräfte, die unter schwierigsten Bedingungen so professionell zusammengearbeitet haben. Das ist echte Arbeit – und genau dafür sind wir froh, dass es diese Menschen gibt!

Quellen

  1. FW-Heiligenhaus: Vegetationsbrand im Stadtteil Isenbügel – rund 50 Einsatzkräfte über drei Stunden im Einsatz (Presseportal)


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