40 Jahre Kölner Philharmonie: Am 14. September 2026 steigt das große Jubiläumskonzert mit Brahms, Mendelssohn und Jörg Widmann – ein Abend für die…
Stellt euch vor: Ein Konzerthaus öffnet seine Türen – und bleibt dabei sogar im Kostenrahmen. Klingt unglaublich? Ist aber tatsächlich passiert! Am 14. September 1986 eröffnete die Kölner Philharmonie zwischen Dom und Rhein, und genau dieses bemerkenswerte Datum feiert das Haus 2026 mit einem rauschenden Jubiläumskonzert. Vier Jahrzehnte großartige Musik, zwei weltklasse Orchester und jede Menge Emotionen – das wird ein Abend, den Klassikfans so schnell nicht vergessen werden.1
Das Programm des Festkonzerts knüpft ganz bewusst an die Eröffnung von 1986 an. Damals erklangen Werke von Bernd-Alois Zimmermann und Robert Schumann – jetzt sind es die Schumann-Freunde Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy, die den Abend prägen. Kölns Generalmusikdirektor Andrés Orozco-Estrada führt dabei sein Gürzenich-Orchester zusammen mit einem Projektchor durch Werke von Brahms, von denen das Orchester einst sogar Uraufführungen erleben durfte. Und als wäre das noch nicht genug, eröffnet Richard Strauss‘ ikonischer Sonnenaufgang aus „Also sprach Zarathustra“ die frische Spielzeit – ein Gänsehaut-Moment garantiert.1
Den zeitgenössischen Akzent setzt an diesem Abend Jörg Widmann: mit „ad absurdum“, einem Konzertstück, das er dem Trompeten-Virtuosen Sergei Nakariakov auf den Leib geschrieben hat. Anheimelnde Drehorgel-Klänge treffen auf Spezialeffekte – moderner Crossover vom Feinsten, der zeigt, warum zeitgenössische Klassik alles andere als verstaubt ist.1
Was die Kölner Philharmonie so besonders macht? Sie ist die musikalische Heimat gleich zweier Weltklasse-Orchester. Das Gürzenich-Orchester, der städtische Klangkörper für Konzert und Operngraben, wurde für die neue Konzertsituation 1986 sogar mit mehr Musikerinnen und Musikern ausgestattet. Gleichzeitig probt und konzertiert das WDR Sinfonieorchester in demselben Saal, der von Anfang an über modernste Aufnahmetechnik verfügte.1
Jörg Widmann – erfolgreicher Komponist und Stammgast in Köln – dirigiert beim Jubiläumskonzert das WDR Sinfonieorchester in Mendelssohns „Reformationssinfonie“. In diesem Werk lässt der damals erst 20-jährige Mendelssohn Martin Luthers Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ erklingen. Ein echtes Highlight!1
Und noch etwas macht diesen Moment historisch: Erstmals steht die Kölner Philharmonie unter der künstlerischen Führung einer Intendantin – ein echter Meilenstein für das Haus. Dass eine grundlegende Renovierung irgendwann bevorsteht, tut der Energie der neuen Spielzeit keinen Abbruch. Im Gegenteil – die wird mit voller Verve angegangen.1
Ob Brahms-Fan, Mendelssohn-Liebhaber oder neugieriger Klassik-Neuling – dieses Jubiläumskonzert ist genau der richtige Anlass, um die Kölner Philharmonie (oder auch zum ersten Mal!) zu erleben. Vier Jahrzehnte voller Musik, Leidenschaft und Weltklasse-Klang werden an diesem Abend gefeiert. Also nichts wie hin – so ein Konzert kommt so schnell nicht wieder!1
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