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„Cooles NRW
2. September 2026

Köln wird zur Modellstadt im Projekt „Cooles NRW

Köln macht’s vor – für ganz NRW

Sommer, Sonne, Hitze – klingt erstmal nach Freibad und Eis essen, oder? Aber mal ehrlich: Wenn die Temperaturen in der Stadt so richtig knallen, wird’s für viele Menschen richtig gefährlich. Genau deshalb startet jetzt ein spannendes Modellprojekt, das Köln zur Vorreiterin für ganz Nordrhein-Westfalen macht. Das Projekt heißt „Cooles Nordrhein-Westfalen“ – und das ist kein Witz, sondern bitterernst gemeint.1

Was steckt hinter „Cooles NRW“?

NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) hat das Projekt in Düsseldorf vorgestellt. Zusammen mit der Zurich Gruppe Deutschland soll anhand von jede Menge Daten ein konkreter Investitionsfahrplan entwickelt werden – damit Städte und Gemeinden in NRW besser gegen Hitze gewappnet sind.1

Die zentrale Frage dabei: Wo helfen Verschattung, Begrünung, Entsiegelung und ein cleverer Umgang mit Wasser am meisten? Denn nicht überall bringt dieselbe Maßnahme denselben Effekt. Die Idee ist, genau dort zuerst anzusetzen, wo der Schutz am dringendsten gebraucht wird. Wie Scharrenbach selbst sagt: „So machen wir unsere Städte und Gemeinden widerstandsfähiger gegen Hitze.“1

25 Standorte unter der Lupe

In Köln werden bis zu 25 Standorte ganz genau untersucht. Dabei geht’s nicht um irgendwelche Orte – sondern gezielt um Plätze, an denen Hitze besonders hart reinhaut und besonders schutzbedürftige Menschen betroffen sind. Konkret bedeutet das:1

  • Schulen und Kindertagesstätten
  • Pflege- und Gesundheitseinrichtungen
  • Stark genutzte öffentliche Räume

Fachleute schauen sich dort unter anderem an, wie es um Verschattung, Versiegelung, Gebäudebelastung und die allgemeine Aufenthaltsqualität bestellt ist – und welche Schutzmaßnahmen schon vorhanden sind.1

Ergebnisse sollen auf ganz NRW übertragen werden

Das Geniale an dem Projekt: Es soll nicht nur Köln helfen. Die Ergebnisse werden als praxistauglicher Fahrplan für konkrete Investitionen aufbereitet – und sollen dann auf weitere Kommunen in ganz NRW übertragbar sein.1 Also quasi ein Blueprint, den andere Städte direkt nutzen können. Smart, oder?

Warum das gerade jetzt so wichtig ist

Hitze in der Stadt ist kein Randthema mehr. Laut einer NRW-Analyse sind etwa 7,5 Millionen Menschen in sogenannten „Hitzeinseln“ betroffen – also Wohngebieten, in denen es besonders heiß wird.1 Gleichzeitig hat bislang nur jede vierte NRW-Kommune überhaupt ein Klimaanpassungskonzept. Da ist noch richtig viel Luft nach oben – im wahrsten Sinne des Wortes.

„Cooles NRW“ ist also mehr als ein catchy Projektname. Es ist ein echter Schritt, um Leben in unseren Städten sicherer und angenehmer zu machen – für Kinder in der Kita, für ältere Menschen im Pflegeheim und für uns alle auf dem Weg durch die Stadt. Wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden, wie das Modellprojekt voranschreitet!

Quellen

  1. „Cooles NRW“: Köln testet Maßnahmen gegen Hitze – Mindener Tageblatt


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