Hackerangriff auf GRN Gesundheitszentren: 792 Patientendaten betroffen. Alle Infos zum Vorfall und IT-Sicherheit.
Bei einem Hackerangriff auf den Abrechnungsdienstleister unimed wurden Daten von insgesamt 792 Patienten der GRN Gesundheitszentren kompromittiert. Die betroffenen Patienten werden über die Situation informiert.
Ein Cyberangriff auf unimed, den Abrechnungsdienstleister mehrerer Universitätskliniken in Baden-Württemberg, hat auch die GRN Gesundheitszentren betroffen. Bei diesem Vorfall sind personenbezogene Daten in die Hände von Unbefugten geraten.
Bei 667 der 792 betroffenen Patienten wurden das Geburtsdatum und die Adresse entwendet. Bei weiteren 124 Personen sind Gesundheitsdaten betroffen, bei einer Person zusätzlich auch Kontodaten. Es handelt sich ausschließlich um Patienten mit privater Krankenversicherung oder Selbstzahler.
Der Dienstleister unimed führt die Patientenabrechnungen für verschiedene Kliniken durch. Nach dem Vorfall wurden laut unimed alle Systeme intensiv analysiert und nach aktuellen Standards abgesichert. Das Risiko einer Veröffentlichung der gestohlenen Daten wird als gering eingeschätzt.
Auch Gesundheitseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen setzen auf externe Dienstleister für Abrechnungen und IT-Services. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von professionellen Sicherheitsmaßnahmen für sensible Gesundheitsdaten.
Alle betroffenen Patienten werden postalisch informiert. Die betroffene IT-Infrastruktur wurde laut Dienstleister ausgiebig gehärtet und ist wieder im Regelbetrieb. Die GRN Gesundheitszentren nehmen das Thema IT-Sicherheit weiterhin sehr ernst.
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