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Lisel Haas: Jüdische Fotografin aus Mönchengladbach und ihr Vermächtnis
11. Juni 2026

Lisel Haas war eine jüdische Fotografin aus Mönchengladbach. Nach der Pogromnacht 1938 floh sie nach Birmingham. Ihr Werk bleibt präsent.

Lisel Haas war eine jüdische Künstlerin und Fotografin aus Mönchengladbach. Ihre Werke und ihr Schicksal stehen exemplarisch für viele jüdische Schicksale in der Zeit des Nationalsozialismus. Fünf Tage nach der Pogromnacht 1938 emigrierte sie nach Birmingham. Ein Teil ihrer Fotografien ist bis heute in Mönchengladbach erhalten.

Worum es geht

Lisel Haas war eine bekannte jüdische Fotografin aus Mönchengladbach. Nach der Pogromnacht 1938 sah sie sich gezwungen, Deutschland zu verlassen und nach Birmingham zu emigrieren. In Mönchengladbach sind viele ihrer Fotografien erhalten geblieben, darunter Zeugnisse der städtischen Geschichte.

Die wichtigsten Fakten

Fünf Tage nach der Pogromnacht, die auch als Novemberpogrome 1938 bekannt ist, emigrierte Lisel Haas nach Birmingham. Ihre Fotos dokumentieren unter anderem Aspekte des Lebens in Mönchengladbach und sind ein wichtiger Bestandteil des städtischen Kulturerbes. Einige ihrer Arbeiten sind noch heute in Mönchengladbach zu sehen oder im Archiv erhalten.

Hintergrund

Die Pogromnacht markierte einen Wendepunkt im Leben vieler jüdischer Bürger in Deutschland. Für Lisel Haas bedeutete sie das endgültige Aus für ein sicheres Leben in ihrer Heimat. Wie viele andere war sie gezwungen, ihre Heimatstadt und das Land zu verlassen, um Verfolgung und Gewalt zu entgehen. In Birmingham setzte sie ihr künstlerisches Schaffen fort.

Einordnung für NRW

Die Lebensgeschichte von Lisel Haas ist Teil der Erinnerungskultur in Nordrhein-Westfalen. Ihre Fotografien machen jüdisches Leben und den erzwungenen Exodus aus Deutschland sichtbar. Für Mönchengladbach sind ihre Arbeiten und ihr Lebensweg ein bedeutender Bestandteil lokaler Geschichtsvermittlung.

Ausblick

Das Interesse an der Geschichte von Lisel Haas wächst. Ausstellungen und Vorträge halten ihre Erinnerung wach und setzen sich mit jüdischer Kunst, Emigration und dem Umgang mit der Geschichte in NRW auseinander.

Quellen

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