Das Bündnis Dinslaken lädt zur Mahnwache gegen Rechtsextremismus am 7. September auf den Neutorplatz ein – mit dem Friedensdorf Dinslaken/Oberhausen als Gast.
Ein starkes Zeichen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus: In Dinslaken findet am Montag, 7. September, eine Mahnwache statt – und die hat es wirklich in sich. Von 17 bis 18 Uhr versammeln sich Engagierte auf dem Neutorplatz, um gemeinsam unter dem Motto „Demokratie schützen. Vielfalt gestalten. Menschenrechte stärken“ ein klares Signal zu setzen.1
Organisiert wird die Aktion vom Bündnis Dinslaken, das regelmäßig solche Mahnwachen auf die Beine stellt. Diesmal mit einem ganz besonderen Gast: dem Friedensdorf Dinslaken/Oberhausen.1
Das Programm klingt durchdacht und bewegend. An einer gespannten Leine werden Zettel befestigt, auf denen eine Auswahl von Menschen- und Kinderrechten steht. Darunter werden Gegenstände mit Bezug zum Friedensdorf positioniert – zum Beispiel Krücken. Ein starkes Bild, das nachdenklich macht.1
Norman Jost vom Friedensdorf Bildungswerk wird über die Arbeit des Oberhausener Friedensdorfes sprechen und sie in den Kontext von Menschen- und Kinderrechten stellen. Zum Abschluss sorgen Thomas Hecker und Kordula Völker mit ihren Gitarren für den musikalischen Rahmen – und gemeinsam singen alle Teilnehmenden Lieder zum Thema Demokratie.1
Dass das Friedensdorf Dinslaken/Oberhausen in diesem Jahr besonders im Fokus steht, hat einen ernsten Grund: Die Hilfsorganisation ist massivem Hass in den sozialen Medien ausgesetzt. Dem Bündnis Dinslaken ist es deshalb ein echtes Anliegen, dem Friedensdorf eine Bühne zu geben und es aktiv zu unterstützen.1
Das ist Community-Engagement, wie es sein sollte – laut, sichtbar und mit Herz. Wer in der Region wohnt und zeigen möchte, dass Menschenrechte keine Verhandlungssache sind, sollte sich den Termin definitiv freihalten.
Mahnwachen wie diese zeigen, dass Zivilgesellschaft funktioniert – besonders dann, wenn Menschen zusammenkommen und füreinander einstehen. Das Bündnis Dinslaken macht deutlich, dass Schweigen keine Option ist. Komm vorbei, mach mit und setz ein Zeichen.1
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