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Mehr Menschen in NRW beziehen Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
25. April 2026

Immer mehr Menschen in NRW beziehen Grundsicherung im Alter. Alle Fakten und Zahlen zu Armut im Alter für NRW im Überblick.

Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen sind auf Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung angewiesen. Ende 2024 erhielten 3,7 Prozent mehr Personen entsprechende Leistungen als im Vorjahr. Der Anstieg geht dabei ausschließlich auf die Grundsicherung im Alter zurück.
Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW).

Worum es geht

Laut dem Statistischen Landesamt erhielten Ende 2024 insgesamt 321.050 Menschen in NRW Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 11.400 Personen (+3,7 Prozent). Der Zuwachs ist vollständig dem Anstieg bei der Grundsicherung im Alter zuzuschreiben, während die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger mit Erwerbsminderung weiter leicht sank.

Die wichtigsten Fakten

  • Ende 2024 erhielten 321.050 Menschen in NRW Grundsicherungsleistungen nach dem zwölften Sozialgesetzbuch.
  • Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger im Alter stieg auf 195.965 (plus 6,4 Prozent gegenüber 2023).
  • Bei der Erwerbsminderung bezogen 125.085 Menschen Leistungen, 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr.
  • Frauen machten bei der Grundsicherung im Alter weiterhin die Mehrheit (58,2 Prozent) aus. Bei der Erwerbsminderung lag der Männeranteil bei 56,0 Prozent.
  • Insbesondere bei Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit stieg die Zahl stark: plus 8,5 Prozent insgesamt und bei Ukrainerinnen und Ukrainern sogar um 14,5 Prozent.

Hintergrund: Wer hat Anspruch?

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten Erwachsene, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen sichern können. Die Altersgrenze nach § 41 Absatz 2 SGB XII lag Ende 2024 bei 66 Jahren. Seit Juni 2022 können auch Geflüchtete aus der Ukraine unter bestimmten Voraussetzungen diese Leistungen erhalten.

Einordnung für NRW

Der Anteil älterer Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, ist in NRW in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Frauen beziehen häufiger Grundsicherung im Alter, während bei Erwerbsminderung Männer überwiegen. Besonders stark zugenommen hat die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger ohne deutsche Staatsangehörigkeit, vor allem aus der Ukraine.

Ausblick

Die Entwicklung deutet darauf hin, dass immer mehr Menschen in NRW im Alter auf soziale Unterstützung angewiesen sind. Die steigenden Fallzahlen bei der Grundsicherung im Alter zeigen einen Trend, der sich auch in Zukunft fortsetzen könnte. Die aktuellen Daten stammen vom Statistischen Landesamt NRW und ermöglichen eine detaillierte Analyse der Entwicklungen für Städte und Gemeinden.
Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW).

Quellen

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