Foto wurde mit
KI generiert
Rodenkirchen beim Shoppen auf dem Absteiger? Das sagen die Zahlen
19. Juli 2026

Rodenkirchen verliert als Einkaufsziel: Die Weiterempfehlungsquote ist von 77 auf 41 Prozent gesunken. Was die Zahlen bedeuten und wo der Bezirk punktet.

Rodenkirchen: Beliebt, aber mit Luft nach oben

Wer in Köln shoppen geht, hat die Qual der Wahl – und genau das könnte Rodenkirchen gerade zu spüren bekommen. Eine neue Passantenbefragung von Köln-Business zeigt: Der südliche Stadtbezirk hat in Sachen Beliebtheit als Einkaufsziel ordentlich Federn lassen. Das Ergebnis ist ein gemischtes Bild, das die Community aufhorchen lässt.1

Von 77 auf 41 Prozent – die Zahlen sprechen eine klare Sprache

Von September bis Oktober 2025 hat Köln-Business rund 2.400 Passantinnen und Passanten in zwölf Kölner Stadtteilen befragt – davon knapp 200 in Rodenkirchen. Das erschreckendste Ergebnis: Die Weiterempfehlungsquote des Stadtbezirks ist binnen zwei Jahren von gut 77 Prozent auf gerade mal 41 Prozent abgesackt.1 Das ist kein kleiner Rückgang, das ist ein echter Einbruch.

Mit einer Durchschnittsnote von 2,7 liegt Rodenkirchen außerdem unter dem gesamtstädtischen Mittel. Nur Porz und Kalk schneiden noch schlechter ab. Die Spitzenreiter? Die südliche Innenstadt, Sülz und der Bezirk Lindenthal – alle mit der Note 2,0. Da ist also noch ordentlich Luft nach oben für Rodenkirchen.1

Shoppen und Essen gehen – das zieht die Leute an

Aber hey, nicht alles ist düster! Die Befragung zeigt auch, warum die Menschen überhaupt nach Rodenkirchen kommen. Satte 80 Prozent der Befragten geben als Hauptgrund das Shoppen an, 22 Prozent zieht es wegen der Gastronomie dorthin.1 Der Maternusplatz gilt dabei als beliebter Treffpunkt, und Gastronomie mit Bedienung wächst laut Erhebung weiter in der Bedeutung.

Wolfgang Behrendt, Inhaber des gleichnamigen Juweliergeschäfts an der Maternusstraße und Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft, bringt es auf den Punkt: „Diese Erhebung unterstreicht mit Daten die Aspekte, die man schon immer gefühlt hat. Wohnen und Einkaufen werden signifikant stärker beurteilt als der Durchschnitt. Sowohl der gezielte Besuch eines einzelnen Fachgeschäftes als auch das Shoppen werden präferiert.“1

Was steckt hinter den Zahlen?

Für die Erhebung hat Köln-Business übrigens nicht nur die Passantenbefragungen ausgewertet. Auch die Nutzungsstruktur, die Erhebung vitaler Innenstädte, Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten sowie Strukturdaten fließen in das Gesamtbild ein.1 Das macht die Ergebnisse besonders aussagekräftig – und den Rückgang der Weiterempfehlungsquote umso ernster zu nehmen.

Fazit: Rodenkirchen hat Potenzial – aber es braucht einen Schub

Rodenkirchen ist und bleibt ein attraktiver Stadtbezirk mit echten Stärken: individuelle Fachgeschäfte, eine lebendige Gastronomie und ein Treffpunktcharakter rund um den Maternusplatz. Aber die sinkende Weiterempfehlungsquote ist ein deutliches Signal, dass sich was tun muss. Wer NRW kennt, weiß: Die Konkurrenz schläft nicht. Rodenkirchen hat die Karten, jetzt kommt es drauf an, sie richtig auszuspielen.1

Quellen

  1. Passantenbefragung in Köln: Rodenkirchen verliert an Beliebtheit als Einkaufsziel – Kölnische Rundschau


Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 The Radio Group Holding GmbH

Newsletter

Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven! 

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.