Second Hand Mode in Lippstadt: Kleidung spenden, Gutes tun und Kinderhilfsprojekte gezielt unterstützen.
Second Hand Mode in Lippstadt ist mehr als nur nachhaltige Shoppingmöglichkeit: In der Brüderkirche organisieren Lippstädter Vereine regelmäßig einen Kleidermarkt, bei dem gespendete Kleidung verkauft wird. Der Erlös kommt seit Jahren Kinderhilfsprojekten zugute.
Im Zentrum steht der Verkauf gespendeter Second Hand Kleidung zu günstigen Preisen. Der gesamte Erlös wird an Kinderhilfsprojekte weitergegeben. Die Veranstaltung wird von mehreren Vereinen unterstützt und findet einmal jährlich für eine Woche statt. In den vergangenen Jahren konnten auf diese Weise mehr als 300.000 Euro gesammelt werden (Hellweg Radio).
Bürgerinnen und Bürger sortieren nicht mehr benötigte Kleidung aus und geben sie in der Brüderkirche ab. Die gespendeten Textilien werden während der Woche verkauft. Besucher haben die Möglichkeit, nachhaltige Kleidung zu kaufen und damit Gutes zu tun. Die Abgabe von neuen Kleiderspenden ist immer nur bis zur Wochenmitte möglich.
Laut Mitorganisatorin Renate Klinkott bietet die Initiative zwei Vorteile: Kleidung bekommt ein zweites Leben und die Einnahmen eröffnen hilfsbedürftigen Kindern neue Chancen. Die Initiative zeigt beispielhaft, wie soziales Engagement und Nachhaltigkeit gemeinsam wirken können (Hellweg Radio).
Das Projekt in Lippstadt steht stellvertretend für zahlreiche lokale Aktionen, die Second Hand Mode fördern und dabei die soziale Komponente betonen. Besonders das Engagement mehrerer Vereine sowie die klare Zweckbindung der Einnahmen stärken die Akzeptanz solcher Märkte im ganzen Land.
Second Hand Kleidung gewinnt in NRW immer mehr an Bedeutung. Die Lippstädter Initiative könnte auch für andere Städte Vorbild sein – sowohl aus Gründen der Nachhaltigkeit als auch wegen ihres sozialen Nutzens.
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