Das Agnesviertel-Straßenfest auf der Neusser Straße in Köln lockt mit Reibekuchen, Live-Musik und äthiopischem Kaffee.
Stell dir vor: Du schlenderst durch das Agnesviertel, in der einen Hand ein Kölsch, in der anderen ein frisch gebratener Reibekuchen – und überall um dich herum Live-Musik, bunte Stände und gut gelaunte Menschen. Genau das passiert gerade auf der Neusser Straße zwischen Ebertplatz und Agneskirche. Das Agnesviertel-Straßenfest hat das Viertel am Samstag, dem 15. August, in eine echte Festmeile verwandelt. Und das Beste: Am Sonntag geht die Party weiter!1
Das Angebot beim Straßenfest lässt wirklich keine Wünsche offen. Wer Hunger hat, kann zwischen Klassikern wie Reibekuchen und Zuckerwatte oder modernen Alternativen wie Açai-Bowlen wählen – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Außerdem gibt es Vintage-Kleidung, Ledertaschen, Schmuck und handgefertigtes Kunsthandwerk zum Stöbern.1
Kinder kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Trampoline und Spielstationen sorgen für Action. Und für die musikalische Untermalung sind lokale Bands und DJs zuständig. Ein besonderes Highlight: Vor der Gaststätte Balthasar tritt „D’r Frank“ auf und zieht die Blicke auf sich.1
Ein echter Geheimtipp auf dem Fest ist der Stand von „Abosto Coffee“. Natnael Mekuriya, kurz Nati, ist bereits zum zweiten Mal dabei. Der gebürtige Äthiopier betreibt sein Kaffeegeschäft seit 2021 und bietet abseits des Festes buchbare Kaffeezeremonien nach äthiopischer Tradition an.1
Nati ist sichtlich begeistert von der Atmosphäre: „Die Leute sind sehr offen. Wir haben auch viele internationale Leute hier getroffen. Sehr schöne Atmosphäre.“ Ob er nächstes Jahr wieder dabei ist? Seine Antwort ist eindeutig: „Auf jeden Fall.“1
Das Straßenfest zieht nicht nur die Veedelsbewohner an. Laura ist extra aus Düsseldorf angereist, Melissa aus Porz – beide sind zum ersten Mal dabei und total angetan. Melissa schwärmt: „Ich find’s sehr lebendig, die Leute sind gut drauf, haben viel Spaß.“ Laura ergänzt: „Ich find’s entspannt, ich find’s schön. Man wird hier nicht zu Tode getrampelt, das ist gut.“1
Und genau das scheint der Charme dieses Festes zu sein: keine überfüllten Gassen, keine Ellenbogenmentalität – dafür echte Veedels-Atmosphäre mit einem internationalen Flair. Jupp, der das Fest etwas nüchterner betrachtet und es „ganz schön klein“ findet, sitzt entspannt mit Nadine und Jacky vor dem Agnes Kiosk. Auch das ist irgendwie das Agnesviertel: jeder so, wie er mag.1
Du hast das Fest am Samstag verpasst? Kein Stress! Am Sonntag von 11 bis 21 Uhr kannst du noch einmal vorbeischauen und alles nachholen. Das Wetter soll mitspielen – bewölkt, aber trocken. Also schnapp dir deine Kumpels, pack die gute Laune ein und ab auf die Neusser Straße. Solche entspannten Veedels-Feste sind einfach Gold wert – und genau das, was NRW so besonders macht.1
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