ANTENNE NRW Business Boost: Wir zahlen 100.000 Euro für Eure Werbekampagnen in NRW!

Foto wurde mit
KI generiert
Tödlicher Unfall in Hürth: Prozess gegen Fahrer gestartet
18. Mai 2026

Tödlicher Unfall in Hürth: Prozess gegen den Fahrer nach Schülergruppen-Unfall hat am Landgericht Köln begonnen.

Um was geht es?

Am heutigen Montag (18.05.2026) hat am Landgericht Köln der Prozess gegen einen jungen Autofahrer begonnen, der wegen eines tödlichen Unfalls in Hürth vor knapp einem Jahr angeklagt ist. Dabei kamen ein 10-jähriges Mädchen und ein 25-jähriger Schulbegleiter ums Leben. Der Fahrer steht unter anderem wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht (Radio Erft).

Die wichtigsten Fakten zum Unfall

Laut Staatsanwaltschaft ereignete sich der Unfall an einem Mittwoch im Juni des vergangenen Jahres auf der Frechener Straße in Alt-Hürth. Eine Grundschulklasse überquerte die Straße an einer grünen Ampel, als ein damals 20-Jähriger mit seinem Auto bei Rot über die Fußgängerampel fuhr. Er erfasste mehrere Menschen, schleuderte das Mädchen und den Schulbegleiter in die Luft und überfuhr zwei weitere Kinder. Die beiden Hauptopfer starben wenige Tage später im Krankenhaus, die zwei weiteren Kinder wurden leicht verletzt (Radio Erft).

Die Anklage gegen den Fahrer

Dem Angeklagten wird nicht nur fahrlässige Tötung, sondern auch fahrlässige Körperverletzung, ein Verstoß gegen das Waffengesetz und unerlaubtes Handeln mit Drogen in nicht geringen Mengen vorgeworfen. Bei seiner Festnahme soll er eine scharfe Patrone bei sich gehabt haben, zudem wurden in seiner Wohnung Drogen gefunden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Beschuldigte mit Drogen gehandelt hat (Radio Erft).

Hintergrund zum Unfallgeschehen

Der Fall sorgt in der Region für große Bestürzung. Besonders tragisch: Die Grundschulklasse hatte die Straße ordnungsgemäß bei grün überquert. Der Unfall hat nicht nur in Hürth, sondern auch im gesamten Rhein-Erft-Kreis eine Debatte über die Sicherheit an Fußgängerampeln sowie über die Verantwortung junger Fahrer ausgelöst (Radio Erft).

Einordnung für NRW

Der Prozess wird in ganz Nordrhein-Westfalen aufmerksam verfolgt. Neben der juristischen Aufarbeitung steht er auch für eine zunehmende Sensibilisierung und Diskussion zum Thema Straßenverkehrssicherheit im Land – insbesondere beim Schutz von Kindern im Straßenverkehr und der Bekämpfung illegalen Drogenhandels (Radio Erft).

Ausblick

Das Landgericht Köln wird in den kommenden Wochen alle Vorwürfe gegen den Angeklagten prüfen. Ein Urteil wird laut Angaben der Staatsanwaltschaft Anfang Juni erwartet. Die Entscheidung könnte Signalwirkung für ähnliche Verfahren in NRW haben (Radio Erft).

Quellen

Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 The Radio Group Holding GmbH

Newsletter

Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven! 

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.