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Unbekannte Tote aus dem Königsforst: Polizei bittet um Hinweise
22. April 2026

Unbekannte Tote Königsforst: Polizei veröffentlicht Rekonstruktion des Gesichts und bittet NRW-weit um Hinweise.

Worum es geht

Im Herbst 2015 wurde im Königsforst eine skelettierte Leiche einer bislang unbekannten Frau gefunden. Trotz umfangreicher Ermittlungen und einer forensischen Rekonstruktion ihres Gesichts konnte die Identität der Frau bis heute nicht geklärt werden. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung, um diesen rätselhaften Fall zu lösen (in-gl.de).

Die wichtigsten Fakten

Die Polizei RheinBerg veröffentlichte ein rekonstruiertes Bild des Gesichts der Unbekannten, um auf neue Hinweise zu hoffen. Die Frau wird auf 40 bis 60 Jahre geschätzt, war 162 bis 169 cm groß, hatte eine normale Statur (Kleidergröße 36) und längere, grau-melierte Haare mit dunkelblonden bis braunen Grundtönen. Auffällig war eine im Verhältnis große Nase. Hinweise auf ihre Frisur sind nicht bekannt.

Hintergrund zum Fund

Im Königsforst wurde die Leiche im Herbst 2015 entdeckt. Im Zuge der Ermittlungen wurden Fotos einer forensischen Weichteilrekonstruktion veröffentlicht. Der Fall stellte die Polizei immer wieder vor Herausforderungen, insbesondere bei der Zuordnung zu Vermisstenfällen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Ermittlungsstand und Spurenlage

Bis zum Sommer nach dem Fund gingen neun neue Hinweise bei der Polizei ein. Vier davon konnten durch DNA-Abgleiche mit anderen Vermisstenfällen ausgeschlossen werden. Drei weitere Hinweise führten zu Personen, die allesamt ermittelt werden konnten. Auffällig war ein Anfang Mai 2015 im Wald gefundenes, später verschwundenes Damenfahrrad, das womöglich im Zusammenhang steht.

Weitere Ermittlungen und Behördenaufruf

Ein weiteres wichtiges Detail: Die Frau trug Schuhe der Firma Kämpgen, von denen 52 passende Paare in sechs Städten verkauft wurden. Die Ermittlungen zu den Käufern dauern an. Die Polizei bittet ausdrücklich Krankenkassen und Banken um Mithilfe. Sie sollen prüfen, ob Kunden oder Mitglieder seit Oktober 2015 keine Beiträge oder Kontobewegungen mehr aufweisen.

Einordnung für NRW und Ausblick

Fälle wie dieser bleiben für Ermittler und Angehörige belastend. In NRW werden forensische Rekonstruktionen und moderne Datenabgleiche eingesetzt, um unbekannte Tote zu identifizieren. Die Polizei setzt weiterhin auf Zeugenhinweise, um dem Schicksal der Frau auf die Spur zu kommen und Vermisstenfälle aufzuklären.

Quellen

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