Am 13. September 2026 kommt das weltbekannte Theaterexperiment „Weißes Kaninchen, rotes Kaninchen“ ins Allerweltshaus Köln. Tickets ab 15 Euro sichern!
Was passiert, wenn eine Schauspielerin auf die Bühne tritt und selbst nicht weiß, was gleich passiert? Genau das ist das Konzept hinter „Weißes Kaninchen, rotes Kaninchen“ – und am 13. September 2026 kannst du dieses einzigartige Theatererlebnis live im Allerweltshaus Köln erleben. Tickets gibt es ab 15 Euro.1
„Weißes Kaninchen, rotes Kaninchen“ ist kein normales Theaterstück – es ist ein radikales Experiment. Es gibt keine Regisseurin, keine Proben und kein Skript, das die Darstellerin vorher kennt. Das Manuskript bekommt sie erst auf der Bühne, direkt vor den Augen des Publikums. Was dann passiert, passiert genau einmal – und nie wieder auf dieselbe Weise.1
Hinter dem Stück steckt eine bewegende Geschichte: Der iranische Autor Nassim Soleimanpour verweigerte den Militärdienst, weshalb ihm sein Pass entzogen wurde. Er durfte den Iran nicht verlassen. Also schrieb er ein Stück, das die Welt für ihn bereisen sollte. Sein Plan ging auf: Seit der Uraufführung 2011 wurde das Stück in 30 Sprachen übersetzt und bereits über 3.000 Mal in 50 Ländern aufgeführt.1
Am 13. September ist es die Kölner Schauspielerin und Aktivistin Saha Angourani, die die Bühne betritt – ohne zu wissen, was auf sie zukommt. Denn auch sie kennt den Text vorab nicht. Was sie an diesem Abend erlebt, erlebt sie zum ersten und letzten Mal: Nach ihrer Aufführung kennt sie den Inhalt des Stücks und darf es deshalb nie wieder spielen.1
Das Stück ist inhaltlich eine fesselnde Mischung aus Unterhaltung, psychologischem Experiment und politischer Parabel. Soleimanpour schrieb es als eine Art „Flaschenpost“ und nutzt die Stimmen der Darstellerinnen und Darsteller, um Themen wie Freiheit, Zensur und die Einschränkung individueller Entscheidungsfreiheit unter einem autoritären Regime zu beleuchten – mal absurd und humorvoll, mal beunruhigend und persönlich.1
Und hier kommt der Twist: Auch das Publikum wird Teil des Stücks. Die Zuschauenden werden in ein metaphorisches Kaninchen-Experiment eingebunden. Schon allein die Tatsache, dass du ein Ticket für ein Stück kaufst, dessen Inhalt möglichst geheim bleiben soll, macht dich zum Mitspieler. Wie frei sind wir in unseren Entscheidungen wirklich? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch den Abend.1
Im Anschluss an die Vorstellung findet übrigens ein Q&A unter dem Titel „Jin, Jiyan, Azadî. Und jetzt?“ statt – ein weiterer Grund, nicht früh aufzubrechen.1
Der Erlös der Veranstaltung kommt gemeinnützigen Projekten zugute, darunter Woman Life Freedom Unity für ihr Projekt „Never Silent Again“ sowie dem Kurzfilm „KATÝ: Ein Tag im Leben einer jungen Iranerin“.1
Wenn du auf der Suche nach einem Theatererlebnis bist, das du so schnell nicht vergisst, dann ist „Weißes Kaninchen, rotes Kaninchen“ genau das Richtige. Schreib dir den 13. September in den Kalender – und lass dich auf das Experiment ein. Wir versprechen: So eine Vorstellung gibt es kein zweites Mal.1
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