Laub harken im Herbst: Was auf Gehwegen Pflicht ist, welche Methode am besten zu deinem Garten passt und warum Laubbläser nur die Ausnahme sein sollten.
Bunte Blätter überall – schön anzusehen, aber auch jede Menge Arbeit. Wenn du einen Garten hast, kommst du im Herbst ums Laubharken einfach nicht herum. Aber keine Sorge: Es gibt nicht nur eine Methode, und nicht überall musst du gleich zur Harke greifen. Wir zeigen dir, was wirklich nötig ist und wo du entspannt bleiben kannst.
Ganz klar: Rumeiern gilt nicht, wenn es um deinen Gehweg geht. Laut gartenpanda.de besteht hier eine Räumpflicht, und die hat feste Zeiten: werktags von 7 bis 20 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr. Rutschiges Laub auf dem Gehweg kann schnell zur Stolperfalle werden, deshalb solltest du hier regelmäßig ran.
Im Garten sieht die Sache entspannter aus. Wie gartenpanda.de erklärt, hängt der richtige Zeitpunkt davon ab, wie viel Laub bei dir überhaupt anfällt. Hast du nur ein oder zwei kleinere Bäume, kannst du ruhig warten, bis wirklich alle Blätter unten sind, und dann in einem Rutsch durchharken. Bei mehreren großen Bäumen führt dagegen kein Weg daran vorbei, das Laub immer wieder zu beseitigen, sonst wird der Berg einfach zu groß.
Fürs Harken selbst empfehlen sich laut gartenpanda.de sonnige und windstille Tage, wie sie im Oktober häufig vorkommen. Bei Wind wird die ganze Aktion schnell zur Sisyphusarbeit, weil die Blätter gleich wieder verwehen.
Gartenpanda.de stellt gleich mehrere Methoden vor. Der klassische Rechen eignet sich besonders gut für Rasenflächen, weil die Zinken einen größeren Abstand haben und die Grasnarbe schonen. Er funktioniert sowohl bei trockenem als auch bei nassem Laub. Wer kräftig zupackt, kann zu einem stabilen Metallrechen greifen, kleinere Personen fahren mit Modellen aus Holz oder Kunststoff besser, weil die leichter sind.
Für harte Untergründe wie Wege oder Terrassen empfiehlt gartenpanda.de den Laubbesen. Die Zinken stehen enger zusammen und eignen sich super, um auch die Fugen zwischen Platten sauber zu bekommen. Für den Rasen ist der Laubbesen dagegen weniger geeignet.
Eine weitere Option: der Rasenmäher. Laut gartenpanda.de ist das gar keine schlechte Idee, weil Laub viel Kohlenstoff enthält und zusammen mit stickstoffreichem Grünschnitt einen guten Mix für den Kompost ergibt. Praktisch vor allem für alle mit Rückenproblemen – allerdings sollte die Laubschicht nicht zu dick werden, sonst bleibt der Mäher stecken.
Laubbläser und Laubsauger werden laut gartenpanda.de bei Gartenbesitzern immer beliebter, weil sie schnell gehen und den Rücken schonen. Viele Geräte häckseln das Laub direkt, was auf dem Komposthaufen Platz spart. Allerdings raten Naturschutzvereine und sogar das Umweltbundesamt von dieser Methode ab, wie gartenpanda.de berichtet. Die Geräte sind laut und bei Benzinmotoren auch nicht gerade umweltfreundlich, zudem können Kleintiere im Laub dabei verletzt oder getötet werden. Die Empfehlung: Nur einsetzen, wenn es nicht anders geht, etwa bei sehr großen Laubmengen.
Ein netter Nebeneffekt: Laubharken ist laut gartenpanda.de auch gut für deine Gesundheit. In einer Stunde verbrennst du dabei im Schnitt rund 280 Kalorien, das entspricht etwa 30 Minuten Joggen. Bewegung an der frischen Luft tut gut, gerade wenn der Alltag sonst viel im Sitzen stattfindet.
Bleib bei Rechen und Laubbesen, die schonen Pflanzen, Umwelt und deinen Geldbeutel gleichermaßen. Zum Laubbläser solltest du laut gartenpanda.de nur greifen, wenn es wirklich nicht anders geht. Und denk an die Gehwege, dort gilt die Räumpflicht, egal wie viel Lust du gerade aufs Harken hast.
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