Bürgermeister Ludger Staymann übte mit der Feuerwehr Alpen eine Verkehrsunfallrettung und packte selbst mit hydraulischem Rettungsgerät mit an.
Normalerweise sitzt Bürgermeister Ludger Staymann eher im Büro oder bei offiziellen Terminen. Diesmal sah die Sache aber anders aus: Er besucht gerade nach und nach alle drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen – und war jetzt beim Übungsdienst der Einheit Alpen mittendrin statt nur dabei.1
Schon bei der Einheit Veen hatte Staymann nicht einfach nur zugeschaut. Auch bei der Einheit Alpen zog er sich Sicherheitsstiefel und Schutzausrüstung an und wurde quasi zum Teil des Teams.1 Auf dem Übungsplan stand ein ziemlich realistisches Szenario: eine Einsatzübung zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen.1
Das Szenario im Detail: Zwei Autos waren in der Übung verunfallt, eingeschlossene Personen mussten gerettet werden – also genau die Art von Einsatz, die für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Alltag ist, für den Bürgermeister aber absolutes Neuland.1
Staymann war nicht nur Beobachter, sondern aktiv dabei: Mit seinem Trupp sicherte er zunächst die Einsatzstelle ab. Danach ging’s ans Eingemachte – gemeinsam öffnete der Trupp mit hydraulischem Rettungsgerät das Dach eines der Unfallfahrzeuge. Bei der anschließenden Befreiung der verletzten Person packte der Bürgermeister selbst mit an.1
Besonders beeindruckt hat ihn dabei das Tempo, mit dem so ein Einsatz abläuft. Während die Rettung in Rekordzeit passieren muss, muss gleichzeitig die gesamte Einsatzstelle abgesichert werden – zwei Dinge, die parallel laufen müssen und höchste Konzentration erfordern.1
Nach der Übung war klar: Der Job der Feuerwehrleute ist alles andere als einfach. „Die Kameradinnen und Kameraden leisten vieles in extrem kurzer Zeit. Mittendrin zu sein, war eine spannende Erfahrung und eine tolle Herausforderung“, so Staymanns Fazit nach dem Übungsdienst.1
Mit dem Besuch bei der Einheit Alpen hat der Bürgermeister nun schon zwei von drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen hautnah erlebt. Es bleibt spannend, wie es bei der dritten Station weitergeht – und ob Staymann dort wieder in Schutzausrüstung und mittenrein ins Geschehen geht.
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