Straßen.NRW bietet Ausbildungsplätze als Straßenwärter*in und Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik.
Du suchst nach der Schule einen Ausbildungsplatz mit Zukunft? Dann schau dir mal an, was der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, kurz Straßen.NRW, gerade zu bieten hat. Der Betrieb ist laut eigenen Angaben der Ansprechpartner Nummer eins, wenn es um Bundes- und Landesstraßen oder Rad(schnell)wege in NRW geht. Dahinter stecken 56 Straßenmeistereien in acht regionalen Niederlassungen, ein Betriebssitz in Gelsenkirchen und eine Mobilitätszentrale in Leverkusen. Über 4.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass die Menschen in NRW mobil bleiben. Und genau da kannst du mit einer Ausbildung einsteigen.
In Bielefeld sucht Straßen.NRW laut der Plattform ausbildung.de Nachwuchs für die Ausbildung zur Straßenwärterin oder zum Straßenwärter. Klingt erstmal unspektakulär, ist aber ziemlich vielseitig: Du bist als flexible Fachkraft für die Instandhaltung von Bundes- und Landesstraßen zuständig, kümmerst dich um Böschungen und Gräben, sicherst Baustellen ab und stellst Verkehrszeichen auf. Auch der Winterdienst gehört dazu, genauso wie das Fahren und Bedienen von Baumaschinen und LKW. Die Arbeit findet überwiegend im Team und draußen statt – also nichts für Couch-Potatoes.
Mitbringen solltest du mindestens den Erweiterten Ersten Schulabschluss, also den Hauptschulabschluss nach Klasse 10a. Alternativ reicht laut Stellenbeschreibung auch der Erste Schulabschluss nach Klasse 9, wenn du zusätzlich ein Schnupperpraktikum in einer Straßenmeisterei erfolgreich absolviert hast. Technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und Flexibilität runden dein Profil ab. Dafür bekommst du eine fundierte Ausbildung, eine attraktive Vergütung und sogar die Finanzierung des Führerscheins der Klasse B durch den Landesbetrieb. Bewerbungen für die Stelle mit der Kennung 6068 nimmt Straßen.NRW bis zum 15. November 2026 entgegen.
Wer lieber mit Zahlen, Plänen und Technik arbeitet, findet bei Straßen.NRW ebenfalls einen passenden Ausbildungsplatz. Nach Angaben von karriere-suedwestfalen.de wird zum 1. August 2027 eine Ausbildungsstelle zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik besetzt, mit Dienstort Netphen oder Hagen und Einsatzort in der Region Südwestfalen.
Hier geht es weniger um den Werkzeugkasten, sondern mehr um Kopfarbeit: Anhand von Entwurfsplänen und Geländedaten konstruierst und berechnest du Straßen- und Verkehrsführungen, ermittelst Straßenentwässerungsanlagen und Lärmbelastungen und legst fest, wie Straßen beschildert, markiert oder mit Ampelanlagen ausgestattet werden. Dazu kommen Aufgaben wie das Vorbereiten von Ausschreibungen, das Aufstellen von Kostenvoranschlägen sowie die Überwachung und Leitung von Baumaßnahmen.
Vorausgesetzt wird hier mindestens der Mittlere Bildungsabschluss. Gute Noten in Mathematik, besonders Interesse an Geometrie, technisches Interesse, eine gute Auffassungsgabe sowie Teamfähigkeit und Aufgeschlossenheit sind laut Stellenbeschreibung weitere Pluspunkte. Auch hier winken eine fundierte Ausbildung, eine attraktive Vergütung, ein vielfältiges Ausbildungsspektrum und engagierte Ausbilder*innen.
Egal ob du lieber draußen im Team anpackst oder dich für Technik und Planung begeisterst – Straßen.NRW bietet mit beiden Ausbildungsberufen einen Einstieg in einen Bereich, der für ganz NRW relevant ist. Straßen.NRW weist zudem darauf hin, dass sich der Landesbetrieb für Gleichstellung, Inklusion und Integration einsetzt und sich ausdrücklich auch Bewerbungen von Frauen, schwerbehinderten Menschen und Menschen mit Einwanderungsgeschichte wünscht. Wer sich für einen der beiden Ausbildungsplätze interessiert, sollte sich die jeweiligen Fristen und Ansprechpartner aus den Original-Stellenanzeigen genau anschauen.
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