Visus One in Köln bietet verschiedene Linsenimplantationen als Alternative zum Augenlasern. Wir zeigen Methoden, Preise und Voraussetzungen im Überblick.
Keine Lust mehr auf Brille oder Kontaktlinsen? Dann könnte eine Linsenimplantation euer Thema sein. Laut Angaben von Visus One auf der eigenen Webseite bietet die Augenklinik in Köln moderne Linsenimplantationen als Alternative an, wenn eine klassische Laserbehandlung wegen hoher Dioptrienwerte, dünner Hornhaut oder Alterssichtigkeit nicht infrage kommt.
Nach Angaben von Visus One stehen drei verschiedene Methoden zur Verfügung. Die EVO ICL ist eine implantierbare Linse, die reversibel ist und laut Visus One bis zu rund -20 Dioptrien korrigieren kann – ganz ohne Hornhautabtrag. Interessant vor allem für Menschen mit starker Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung. Ab etwa 45 Jahren kommen laut Visus One auch Multifokallinsen oder EDoF-Linsen infrage, bei denen die natürliche Linse ausgetauscht wird. Wer noch etwas älter ist, für den kann laut Klinik ein refraktiver Linsenaustausch ab etwa 40 bis 60 Jahren die richtige Wahl sein – vor allem dann, wenn Lasern keine Option mehr ist.
Laut Visus One startet eine Linsenimplantation bei rund 2.990 Euro pro Auge, je nach Linsenart und individuellem Befund. Im Preis enthalten sind laut Klinik alle Vor- und Nachuntersuchungen sowie die Erstversorgung mit Medikamenten. Eine Finanzierung ist nach Angaben von Visus One ab etwa 96 Euro monatlich über 36 Monate möglich. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht, da der Eingriff als ästhetisch-funktionelle Operation gilt. Private Krankenversicherungen erstatten laut Visus One die Kosten aber häufig teilweise oder vollständig.
Laut Visus One sollte man für die Behandlung mindestens 21 Jahre alt sein, da die Augenentwicklung bis dahin in der Regel abgeschlossen ist. Außerdem sollten sich die Sehwerte im letzten Jahr nicht wesentlich verändert haben und die Augen gesund sein – also frei von aktiven Erkrankungen wie Grauem oder Grünem Star. Für bestimmte Linsentypen wie die EVO ICL braucht es laut Klinik zudem eine ausreichende Vorderkammertiefe, die im Rahmen der Voruntersuchung gemessen wird. Während Schwangerschaft und Stillzeit rät Visus One von einer Behandlung ab, da sich Sehstärke und Hornhauteigenschaften in dieser Zeit verändern können.
Der Ablauf gliedert sich laut Visus One in Erstberatung, Voruntersuchung, den eigentlichen Behandlungstag und die Nachsorge. Der Eingriff selbst dauert nach Angaben der Klinik ambulant etwa 20 bis 30 Minuten, erfolgt unter örtlicher Betäubung und soll schmerzfrei sein – auf Wunsch ist auch ein Beruhigungsmittel möglich. Nachkontrollen finden laut Visus One nach einem Tag, einer Woche und einem Monat statt.
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