Autofahrer flüchtet vor Polizei und verursacht hohe Sachschäden.
In der Nacht von Freitag auf Samstag flüchtete ein 21-jähriger Autofahrer vor einer Polizeikontrolle in Bielefeld. Der Fluchtversuch endete gegen 04:10 Uhr in einer Baustelle in Halle, nachdem der Fahrer mit mehreren Hauswänden kollidiert war. Zuvor war die Polizei über ein verdächtiges Fahrzeug auf dem Ostwestfalendamm informiert worden. Der Fahrer war gegen die Mittelschutzplanke geprallt und setzte seine Fahrt in Schlangenlinien fort. Ein Zeuge folgte ihm und übermittelte der Leitstelle die Standorte bis die Polizei eintraf.
Der Autofahrer wechselte auf die A33 und ignorierte die Anhaltezeichen der Polizei. In der Kirchstraße kam es schließlich zu den Kollisionen, die einen Sachschaden von etwa 20.000 Euro verursachten. Bei seiner Festnahme leistete der Fahrer Widerstand; auch zwei Polizisten erlitten leichte Verletzungen.
Nachdem der Fahrer vorläufig festgenommen wurde, wurde ihm auf der Polizeiwache Blut entnommen, um mögliche Drogen- und Alkoholbeeinflussung zu überprüfen. Zudem wurde der Verdacht eines Kfz-Rennens festgestellt. Der Ford wurde sichergestellt und der Führerschein einbehalten. Um einer weiteren Gefährdung vorzubeugen, kam der Mann in Gewahrsam.
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