Ein verdächtiger Koffer am Dortmunder Hauptbahnhof führte zu einem Polizei-Einsatz, jedoch konnte Entwarnung gegeben werden.
Am Abend des 18. März löste ein verdächtiger Koffer am Dortmunder Hauptbahnhof einen Einsatz der Bundespolizei aus. Ein Zugbegleiter eines Schnellzuges hatte den Koffer am Info-Point abgegeben, nachdem er als Fundsache behandelt wurde und am Folgetag dem Fundbüro übergeben werden sollte.
Nach der Abstellung des Koffers wurden Geräusche wahrgenommen, die zu einer sofortigen Alarmierung der Einsatzkräfte führten. Diese sperrten den Bereich weiträumig ab, sodass Reisende nur eingeschränkt über die Südtreppe und den U-Bahntunnel Zugang zum Hauptbahnhof hatten.
Der Entschärfungsdienst der Bundespolizei wurde zur weiteren Abklärung hinzugezogen. Eine Röntgenuntersuchung ergab, dass sich mehrere als ungefährlich eingestufte elektronische Geräte im Koffer befanden. Nach Öffnung des Koffers stellte sich heraus, dass das Geräusch von einer elektrischen Zahnbürste verursacht wurde.
Die Absperrmaßnahmen wurden gegen 00:45 Uhr aufgehoben, und der Koffer wurde an die Deutsche Bahn AG übergeben. Anhand von Dokumenten konnte der Koffer einer Frau zugeordnet werden. Die Bundespolizei appelliert, verdächtige Gegenstände sofort zu melden und Gepäckstücke niemals unbeaufsichtigt zu lassen.
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