In Mönchengladbach läuft ein Prozess zu einer Cannabis-Bande. Im Fokus: Plantagen in Willich und über 6.000 Pflanzen. Aktuelle Fakten!
Am Landgericht Mönchengladbach läuft derzeit ein bedeutender Drogenprozess mit Bezug zum Niederrhein. Im Mittelpunkt steht eine mutmaßliche Bande, die mehreren Cannabisplantagen betrieben haben soll. Zu den betroffenen Standorten zählt auch Willich.
Laut Anklage sind zwei Männer angeklagt: Einer stammt aus Mönchengladbach, der zweite hat keinen festen Wohnsitz. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, Teil einer Bande gewesen zu sein, die die Plantagen organisiert beziehungsweise Arbeiter versorgt und Material beschafft haben soll. Ein Angeklagter soll Hauptgeldgeber gewesen sein.
Die Ermittler stießen auf mehrere Plantagen in verschiedenen Städten, darunter Mönchengladbach und Willich. Insgesamt wurden bei den Durchsuchungen mehr als 6.000 Cannabispflanzen sowie etwa 334 Kilogramm Marihuana sichergestellt. Die Ermittlungen deuten auf einen organisierten Anbau und eine groß angelegte Verwertung hin.
Der Fall zeigt, dass der großflächige Anbau von Cannabis nach wie vor ein Thema für die Region und die nordrhein-westfälischen Ermittlungsbehörden ist. Besonders auffällig ist das Netzwerk, das mutmaßlich hinter den Plantagen steht. Die Staatsanwaltschaft geht von bandenmäßigen Strukturen aus, die mehrere Städte einschließen.
Der Prozess vor dem Landgericht Mönchengladbach geht weiter. Am Donnerstag, den 17. April, wurde die Verhandlung fortgesetzt. Mit weiteren Erkenntnissen oder Urteilen wird in naher Zukunft gerechnet.
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