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Warnung: „Laxpel Chocolate“ als illegales und gefährliches Potenzmittel
25. April 2026

Warnung: „Laxpel Chocolate“ enthält illegale Potenzmittel – gesundheitsschädlich und lebensgefährlich!

Die als Aphrodisiakum beworbene Trinkschokolade „Laxpel Chocolate“ enthält in gesundheitsschädlichen Mengen die verschreibungspflichtigen Potenzmittel Sildenafil und Tadalafil. Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz warnt ausdrücklich vor dem Verzehr, da schwere Nebenwirkungen und lebensgefährliche Risiken bestehen.

Worum es geht

„Laxpel Chocolate“ wird über das Internet vertrieben und als Mittel zur Steigerung der männlichen Potenz sowie zur Kraft- und Energierückgabe angepriesen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um ein Produkt, das als Arzneimittel eingestuft wird – und zwar ein illegales.

Die wichtigsten Fakten

Die Behörde fand in der Trinkschokolade erhebliche Mengen von Sildenafil und Tadalafil. Beide Wirkstoffe sind nur auf ärztliche Verschreibung zugelassen. Das Produkt überschreitet die in Arzneimitteln erlaubten Dosierungen deutlich. Schon bei sachgerechter Anwendung drohen gravierende Nebenwirkungen, darunter Bluthochdruck, Schwindel, Verdauungs- und Sehstörungen. Hinzu kommen lebensgefährliche Wechselwirkungen mit manchen Herzmedikamenten.

Hintergrund: Die Wirkstoffe von Viagra und Cialis

Sildenafil ist der Wirkstoff von Viagra® und Generika, Tadalafil von Cialis® und Generika. Beide gehören zur Gruppe der Phosphodiesterase-5-Hemmer und bewirken eine Gefäßerweiterung, was eine bessere Durchblutung des männlichen Glieds und längere Erektionen ermöglicht. Auch andere Gefäße werden erweitert, wodurch der Blutdruck sinken kann.

Rechtliche Einordnung

Laut Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz ist „Laxpel Chocolate“ als illegales Arzneimittel einzustufen und darf in Deutschland nicht verkauft werden. Der Handel fällt unter das Arzneimittelgesetz und kann strafrechtlich verfolgt werden.

Einordnung für NRW

Da das Produkt über das Internet bestellt und grenzüberschreitend nach Deutschland gelangt, ist auch in Nordrhein-Westfalen besondere Vorsicht geboten. Zollbehörden sind aufmerksam, und auch Apotheken und Verbraucher sollten über die Risiken und strafrechtlichen Konsequenzen informiert sein.

Ausblick

Die aktuellen Warnungen zeigen die Bedeutung der fachgerechten Abgabe und Kontrolle von Medikamentenwirkstoffen. Verbraucher sollten sorgfältig prüfen, welche Bestandteile in beworbenen „Naturprodukten“ tatsächlich enthalten sind und keine rezeptpflichtigen Mittel aus nicht regulierten Quellen beziehen.

Quellen

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