Zwei Frauen überreden Bielefelderin zur Zahlung für angebliche Heilmittel.
Am Freitagnachmittag, den 15. Mai 2026, kam es in Bielefeld-Schildesche zu einem Betrugsfall. Zwei Frauen überzeugten eine 65-jährige Bielefelderin, ihnen Geld für Hinweise zur Heilung von Krankheiten zu zahlen. Vor einem Supermarkt an der Beckhausstraße und der Stadtheider Straße sprach die eine Frau die Seniorin an und bot ihre angeblichen Heilkräfte an. Im Verlauf des Gesprächs begaben sie sich auf das Gelände eines benachbarten Krankenhauses.
Um das angebliche Heilmittel zu beschaffen, begleitete die Bielefelderin die Betrügerin mit der Stadtbahn zurück zu ihrem Wohnhaus in Stieghorst. Dort entgegnete sie den beiden Frauen einen Geldbetrag und erhielt im Tausch dafür ein in Tuch eingeschlagenes Päckchen. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass sich darin lediglich wertlose Notizzettel befanden. Die Betroffene informierte schließlich die Polizei.
Die Haupttäterin wird als etwa 40 bis 50 Jahre alt, circa 165 cm groß und mit osteuropäischem Aussehen beschrieben. Sie hatte lange, gewellte brünette Haare, rosa und weiß lackierte Fingernägel und trug einen burgunderroten Mantel sowie eine Sonnenbrille in Katzenaugenform. Die Mittäterin soll ebenfalls etwa 40 Jahre alt, 165 cm groß und mit einem Dutt gebundenen blonden Haar gewesen sein. Sie trug eine graue und blaue Sportjacke sowie eine dunkle Hose.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!