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Reisebetrug: So schützt du dich vor falschen Zahlungsaufforderungen
21. Juli 2026

Reisebetrug ist auf dem Vormarsch: Die Polizei Bielefeld warnt vor falschen Zahlungsaufforderungen. So erkennst du die Masche und schützt dein Geld.

Vorsicht beim Bezahlen deiner gebuchten Reise!

Die Koffer sind schon halb gepackt, der Sommerurlaub steht kurz bevor – und dann kommt plötzlich eine Nachricht mit einer Zahlungsaufforderung für deine gebuchte Reise. Klingt erstmal normal, oder? Aber Vorsicht: Die Polizei Bielefeld warnt aktuell ausdrücklich davor, voreilig Geld zu überweisen. Denn Betrüger nutzen genau diese Situation aus, um an dein Geld zu kommen.1

Wie läuft der Betrug ab?

Das Perfide an dieser Masche ist, dass sie auf den ersten Blick völlig legitim wirkt. Du hast eine Reise gebucht, du weißt, dass eine Zahlung fällig wird – und dann trudelt eine Nachricht ein, die dich zur Überweisung auffordert. Die Betrüger setzen dabei oft auf Zeitdruck und Dringlichkeit, damit du nicht lange nachdenkst und einfach zahlst.1

Die Polizei Bielefeld hat diesen Trend erkannt und ruft dazu auf, bei solchen Nachrichten besonders wachsam zu sein. Denn wer einmal überwiesen hat, sieht sein Geld in den meisten Fällen nie wieder.1

Daran erkennst du einen Betrugsversuch

  • Du wirst plötzlich und unerwartet zur Zahlung aufgefordert – obwohl du eigentlich nichts erwartet hast
  • Die Zahlungsaufforderung kommt per E-Mail, SMS oder Messenger und wirkt ungewöhnlich dringend
  • Die angegebenen Kontodaten weichen von denen des ursprünglichen Anbieters ab
  • Es wird Druck gemacht: „Zahle sofort, sonst verfällt deine Buchung!“
  • Links in der Nachricht führen auf Seiten, die nicht zur offiziellen Website des Reiseanbieters gehören

So schützt du dich richtig

Bevor du auch nur einen Cent überweist, solltest du ein paar Dinge checken. Ruf direkt beim Reiseanbieter an – aber such die Telefonnummer selbst heraus, nutze niemals die Nummer aus der verdächtigen Nachricht. Schau außerdem genau auf die Kontodaten: Stimmen sie mit denen überein, die du bei der Buchung erhalten hast? Wenn da irgendwas komisch vorkommt, finger weg!1

Grundsätzlich gilt: Seriöse Reiseanbieter setzen dich nicht unter Zeitdruck und fordern dich nicht über ungewöhnliche Kanäle zur Zahlung auf. Wenn du unsicher bist, wende dich lieber einmal zu viel als zu wenig an die Polizei oder an eine Verbraucherberatung.1

Was tun, wenn’s schon passiert ist?

Du hast bereits Geld überwiesen und merkst jetzt, dass du auf einen Betrug hereingefallen bist? Dann solltest du sofort handeln: Informiere deine Bank, damit die Überweisung möglicherweise noch gestoppt werden kann. Danach ab zur Polizei und Anzeige erstatten. Je schneller du reagierst, desto besser stehen die Chancen, dass zumindest ein Teil des Schadens begrenzt werden kann.1

Fazit: Lieber zweimal checken als einmal zu viel zahlen

Urlaubsvorfreude ist schön – aber lass dich davon nicht in die Falle tappen. Nimm dir die Zeit, Zahlungsaufforderungen genau zu prüfen, bevor du handelst. Ein kurzer Anruf beim Reiseanbieter kann dich vor einer Menge Ärger und finanziellem Schaden bewahren. Bleib skeptisch, bleib sicher – und dann ab in den wohlverdienten Urlaub! 🌴

Quellen

  1. POL-BI: Vorsicht bei Zahlungen für gebuchte Reisen – Presseportal


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