Großbrand in Essen-Katernberg: Ein 20×20 Meter großer Schrottberg brannte – 140 Feuerwehrleute löschten den Brand.
Krasser Einsatz in Essen-Katernberg: In der Nacht auf Freitag, den 4. September 2026, brannte auf einem Schrottplatz an der Emscherstraße ein riesiger Metallschrotthaufen lichterloh. Um 3:20 Uhr morgens ging der Notruf bei der Feuerwehr ein – Anwohner hatten einen Feuerschein gesehen und sofort reagiert.1
Der brennende Haufen war kein kleines Häufchen: 20 mal 20 Meter Metallschrott standen in Flammen. Das ist ungefähr so groß wie ein halbes Fußballfeld. Kein Wunder, dass über dem Schrottplatz eine mächtige Rauchwolke aufstieg, die bis nach Gelsenkirchen und Herne zog.1
Die Feuerwehr hatte direkt zu Beginn ein Problem: Der Schrottplatz ist wegen Metalldiebstahl extrem gut gesichert – die Einsatzkräfte kamen erstmal kaum rein. Sobald das geklärt war, ging der Kampf gegen die Flammen richtig los.1
In der Spitze waren 70 Feuerwehrleute gleichzeitig vor Ort, über den gesamten Einsatz verteilt sogar 140. Das Schwierige: In dem riesigen Schrotthaufen loderte das Feuer an vielen Stellen gleichzeitig. Die Lösung? Der Haufen wurde Stück für Stück auseinandergezogen und dann abgelöscht. Dabei packten auch die Mitarbeiter des Schrottplatzes mit an. „Unsere Maßnahmen zeigen gut Wirkung, wir arbeiten jetzt viel mit Schaum“, sagte ein Feuerwehr-Sprecher gegen 8 Uhr morgens.1
Für Essen, Gelsenkirchen und Herne wurde über die NINA-Warnapp eine offizielle Warnung rausgeschickt. Der Grund: Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den Rauch konnten „nicht ausgeschlossen“ werden. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben – die Warnung ist mittlerweile wieder aufgehoben.1
Rund um den Brandort gab es außerdem Rußniederschlag. Deshalb blieben vier Kitas in der Umgebung am Freitag vorsorglich geschlossen. Am Montag dürfen sie wieder öffnen – allerdings wird empfohlen, die Spielgeräte im Außenbereich vorher reinigen zu lassen, bevor die Kinder rausgehen.1
Das Essener Umweltamt und das Landesumweltamt LANUK waren ebenfalls vor Ort und haben Proben entnommen. Mit den Ergebnissen ist voraussichtlich Ende nächster Woche zu rechnen.1 Also: Augen offen halten, was da noch rauskommt.
Verletzt wurde bei dem Brand zum Glück niemand. Die Ursache ist bisher unklar. Was aber klar ist: Es ist nicht das erste Mal, dass es auf dem Schrottplatz im Essener Norden gebrannt hat. Zuletzt war das erst im Februar der Fall.1
140 Einsatzkräfte, stundenlanger Kampf gegen die Flammen und eine Rauchwolke über dem Ruhrgebiet – der Brand auf dem Schrottplatz in Essen-Katernberg war ein echter Großeinsatz. Das Wichtigste: Niemand wurde verletzt, das Feuer ist gelöscht und die Rauchwarnung aufgehoben. Trotzdem bleibt die Frage nach den Umweltproben und der Brandursache vorerst offen. Wir halten dich auf dem Laufenden – bleib dran bei Antenne NRW auf antenne.nrw.1
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