Kölns Schuldezernent zieht nach der Sommerferien-Öffnung von 31 Schulhöfen ein positives Fazit. Wie es jetzt weitergeht und was auf den Flächen erlaubt ist.
Erinnert ihr euch noch? Vor einigen Wochen haben wir darüber berichtet, wie Kölner Grünen-Politiker und der Stadtrat alles daransetzen, die Schulhöfe in der Domstadt endlich wieder für Kinder und Jugendliche zu öffnen. Jetzt gibt es ein Update – und das klingt richtig gut! Denn nach sechs Wochen Sommerferien hat Kölns Schuldezernent Robert Voigtsberger ein klares Urteil gefällt: „Ein positives Fazit.“ 1
Voigtsberger war persönlich auf den freigegebenen Flächen unterwegs und zeigte sich begeistert: „Da habe ich in viele glückliche Kindergesichter geblickt. Ich war begeistert, was auf diesen Schulhöfen alles stattfinden kann und auch stattfindet.“ Na, wenn das kein Erfolg ist! 1
Damit ihr den vollen Überblick habt: Der Weg zur Öffnung war alles andere als einfach. Schon im Herbst 2021 startete Köln ein Pilotprojekt, bei dem in jedem der neun Stadtbezirke ein Schulhof nachmittags und am Wochenende geöffnet wurde – für 500.000 Euro pro Jahr. Ende 2024 wurde das Projekt aus Kostengründen eingestellt, obwohl die Auswertung es als vollen Erfolg bewertete. 1
Nach viel Druck aus der Politik und aus der Öffentlichkeit beschloss der Stadtrat dann am 2. Juli per Dringlichkeitsantrag, dass die Verwaltung Schulhöfe „im Rahmen der Möglichkeiten der jeweiligen Schulen“ zu Beginn der Sommerferien öffnen solle. Von ursprünglich 56 angefragten Schulen öffneten schließlich 31 ihre Höfe – freiwillig, denn gezwungen wurde keine einzige Schulleitung. 1
Für die Nutzung gelten klare Regeln, die in einer „Benutzungsordnung für Schulhöfe der Stadt Köln“ festgehalten sind. Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
Und was die Sauberkeit angeht: Voigtsberger gab Entwarnung. Die geöffneten Flächen seien „insgesamt in einem guten Zustand“ gewesen – volle Mülleimer wurden sogar wieder geleert. 1
Das Beste kommt zum Schluss! Voigtsberger hat angekündigt, die positiven Ergebnisse als Grundlage zu nutzen, um mit weiteren Schulleitungen ins Gespräch zu gehen und „weitere Schulhöfe in den nächsten Monaten zu öffnen“. Das Ziel: Alle 269 städtischen Schulen in Köln sollen langfristig ihre Höfe freigeben. 1
Für die Umsetzung stehen einmalig 100.000 Euro bereit – dauerhafte laufende Kosten soll es keine geben. Das bereitet manchen Schulen noch Sorgen rund ums Thema Vermüllung. Aber die ersten Wochen haben gezeigt: Die Kölnerinnen und Kölner gehen mit dem Angebot verantwortungsvoll um. Wir bleiben für euch dran und berichten weiter, wie sich die Schulhofoffensive in Köln entwickelt! 1
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