Ein Bürgerhinweis führt zur Festnahme eines gesuchten Mannes am Flughafen Köln/Bonn.
Am Freitagabend kam es am Flughafen Köln/Bonn zu einem Einsatz der Bundespolizei, der durch einen Bürgerhinweis ausgelöst wurde. Geleitet durch die Informationen erhielten die Beamten Hinweise auf zwei Reisende, die mit möglicherweise gefälschten Ausweisdokumenten einen Flug nach London antreten wollten. Umgehend wurde ein Last-Gate-Check am Abfluggate durchgeführt.
Während der Kontrolle legten die Männer lettische Reisepässe vor. Schon während dieser Überprüfung deuteten erste Anhaltspunkte darauf hin, dass es sich um Fälschungen handeln könnte. Daher wurden die beiden zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht, wo der Verdacht sich erhärtete.
Hierbei entdeckten die Beamten, dass die Männer im Besitz von georgischen Reisepässen waren, die tatsächlich auf sie ausgestellt waren. In der Folge wurden gegen beide Personen Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet.
Für einen der beiden Männer, einen 47-jährigen georgischen Staatsangehörigen, erhielt der Abend eine unerfreuliche Wendung: Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Urkundenfälschung vorlag. Um eine 33-tägige Ersatzfreiheitsstrafe zu vermeiden, hätte er eine Geldstrafe von insgesamt 1.774,50 Euro zahlen müssen. Da er über die notwendigen Mittel nicht verfügte, wurde er festgenommen. Sein Begleiter konnte nach Abschluss der Maßnahmen die Dienststelle wieder verlassen, während der Gesuchte in die Justizvollzugsanstalt Siegburg gebracht wurde.
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