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Dortmund im Kontroll-Modus: So läuft die Präsenzoffensive der Polizei gerade
23. Oktober 2026

Polizei Dortmund zieht Bilanz: Rund 700 Kontrollen, Festnahmen und Bargeld-Sicherstellungen im Rahmen der Präsenzoffensive für mehr Sicherheit in der Stadt.

Mehr Streifen, mehr Kontrollen, mehr Sicherheit

Die Polizei Dortmund bleibt am Ball: Im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ ist sie aktuell wieder verstärkt in der Innenstadt, der Nordstadt und in Hörde unterwegs – mal in Uniform, mal zivil. Unterstützt wird sie dabei erneut von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei NRW. Das Ziel bleibt dasselbe wie schon in einem früheren Beitrag beschrieben: Straftaten verhindern und das Sicherheitsgefühl der Menschen in der Stadt stärken.12

Was die Kontrollen alles zutage gefördert haben

Und einiges ist dabei zusammengekommen. Schon am 15. Oktober gab’s im Stadtgarten einen Platzverweis-Verstoß, bei dem das Ordnungsamt die Person direkt zur City-Wache brachte. An der Kampstraße stellten Beamte außerdem Bargeld sicher, weil die kontrollierte Person keine plausible Erklärung für die Herkunft des Geldes liefern konnte.1

Am Wochenende wurde es dann richtig actionreich: Nach einer Schlägerei mit Verdacht auf gefährliche Körperverletzung flüchteten drei Beteiligte – zwei davon schnappten sich Zivilkräfte und die Bereitschaftspolizei nach kurzer Verfolgung zu Fuß. Vor einer Diskothek beobachteten Zivilkräfte zudem sechs mutmaßliche Angehörige einer Rockervereinigung, die Kontakt zu den Türstehern suchten. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Beamten bei drei Personen einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag, der ebenfalls sichergestellt wurde. Am Westentor schnappte sich die Polizei drei Tatverdächtige nach einem Diebstahl zum Nachteil einer 13-Jährigen, zudem ergaben sich Hinweise auf ein Sexualdelikt zum Nachteil einer 16-Jährigen.1

Von Poser-Szene bis Festivalbesuch – ruhiger als gedacht

Am Samstag checkten die Beamten außerdem eine etwa 20-köpfige Gruppe aus der Rockerszene, die erst in einem Restaurant und dann in einer Diskothek unterwegs war. Die Dating- und Poser-Szene zeigte sich wegen Regens mit rund 70 Fahrzeugen nur mäßig auf dem Wall. Gäste des Stößchenfestivals mischten sich ebenfalls unters Partyvolk in der Innenstadt – insgesamt blieb die Stimmung laut Polizei aber ausgelassen und friedlich, aggressives Verhalten gab’s keins.1

E-Scooter, Haftbefehle und ein gefundenes Diebesgut

Auch unter der Woche ging’s munter weiter: Am Grafenhof erwischte die Polizei einen E-Scooter-Fahrer, dessen Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben war – obendrauf gab’s eine geringe Menge Betäubungsmittel und einen Verstoß gegen das Messertrageverbot. Im Keuningpark setzte es drei Platzverweise, am Borsigplatz wurde einem Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis die Weiterfahrt untersagt. An der Kurfürstenstraße führten Hinweise die Beamten sogar zu einer gesuchten Person, die festgenommen wurde – eine weitere Person mit Haftbefehl zahlte vor Ort den haftbefreienden Betrag und entging so der Inhaftierung.1

Auch im Dortmunder Westen war Präsenz angesagt: Am Evinger Platz, im Mengeder Ortskern und im Park der Generationen kontrollierte die Polizei Personen, ohne dass sich Straftaten ergaben. An zwei Schwerpunktorten richtete sie zusätzlich mobile Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger ein – quasi der direkte Draht zur Polizei vor Ort.1

Am Hiltropwall kontrollierten Beamte zudem ein Auto mit Drogenverdacht, in dem zwei junge Männer eine vierstellige Bargeldsumme dabeihatten, deren Herkunft sie nicht erklären konnten – das Geld wurde sichergestellt. Dank der Videobeobachtung flog außerdem ein gestohlener E-Scooter auf der Münsterstraße auf.1

Die Bilanz: rund 700 Personen überprüft

Zusammengerechnet hat die Polizei im Berichtszeitraum rund 700 Personen überprüft, ein Dutzend Strafanzeigen gefertigt, über 50 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben, Platzverweise erteilt und Haftbefehle vollstreckt. Eine ordentliche Hausnummer, die zeigt: Die Präsenzoffensive läuft auf Hochtouren.1

Dabei will die Polizei Dortmund nicht nur kontrollieren, sondern auch zuhören. Wer sich an bestimmten Orten unsicher fühlt oder wiederholt verdächtige Situationen beobachtet, kann das der örtlichen Wache oder direkt den mobilen Anlaufstellen mitteilen. Das passt auch super zur App LINa, die Dortmund bereits eingeführt hat, um genau solches Feedback zum Sicherheitsgefühl im Kiez zu sammeln.2 Beide Maßnahmen – mehr Präsenz auf der Straße und mehr digitales Feedback – sollen zusammen dafür sorgen, dass sich die Menschen in Dortmund sicherer fühlen.

Quellen

  1. POL-DO: Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. Bilanz der Kontrollmaßnahmen im Rahmen der Präsenzkonzeption Fokus – Presseportal
  2. Sicherheitsgefühl in Dortmund: Neue App und mehr Polizeipräsenz ANTENNE NRW – Die besten Hits aller Zeiten!


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