Sturmtief Luise hat die Feuerwehr Bocholt mächtig gefordert: Rund 25 Einsätze zwischen Freitagabend und Samstag, von umgestürzten Bäumen bis zu einem kleinen…
Von Freitagabend bis Samstagnachmittag war echt was los in Bocholt. Sturmtief Luise hat ordentlich durchgewirbelt und die Feuerwehr Bocholt musste ran – und zwar nicht nur einmal. 1 Rund 25 Einsätze standen am Ende auf der Liste. Das nennt man dann wohl einen stürmischen Start ins Wochenende.
Schon zwischen Freitagabend und dem Wachwechsel am Samstagmorgen um 08:00 Uhr gab’s sieben wetter- und sturmbedingte Einsätze. 1 Überwiegend ging’s dabei um gefährlich herabhängende Äste und umgestürzte Bäume, die Straßen und Gehwege blockiert haben. Klingt erstmal nach Routine, war aber eine ganze Menge Arbeit für die Einsatzkräfte.
Auch am Samstag selbst blieb die Lage angespannt. Erstmal stand weiterhin die Beseitigung von Sturmschäden im öffentlichen Raum im Fokus. Gegen Mittag kam dann noch eine technische Hilfeleistung dazu, weil bei einem Pkw Betriebsstoffe aus dem Kraftstoffbehälter ausgetreten sind. 1
Parallel dazu ging ein Notruf wegen eines Feuers im Bereich des Fischerwegs ein. Die Freiwillige Feuerwehr wurde zur Unterstützung alarmiert. Vor Ort stellte sich raus: Auf einer Fläche von etwa fünf Quadratmetern brannte Unrat. Mit einem Strahlrohr war das Feuer aber schnell gelöscht. 1
Weil einfach so viel zu tun war, blieb eine Einheit der Freiwilligen Feuerwehr direkt an der Feuer- und Rettungswache, um die hauptamtlichen Kräfte zu unterstützen. Auch der Löschzug Suderwick wurde alarmiert und half bei der Beseitigung der sturmbedingten Schäden mit. 1
Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen im Dauereinsatz. Unterstützung kam außerdem vom Entsorgungs- und Servicebetrieb der Stadt Bocholt (ESB), der am Samstagvormittag selbstständig im Stadtgebiet unterwegs war und Gefahrenstellen beseitigt hat. 1
Während die Feuerwehr alle Hände voll zu tun hatte, ging’s beim Rettungsdienst vergleichsweise ruhig zu. Sechs Einsatzstellen wurden abgearbeitet, dabei wurden Patientinnen und Patienten vor Ort versorgt oder in umliegende Krankenhäuser gebracht. 1
Sturmtief Luise hat gezeigt, wie wichtig ein gut aufgestelltes Team aus hauptamtlichen und freiwilligen Einsatzkräften ist. Wenn’s draußen richtig rumpelt, ist es gut zu wissen, dass in Bocholt alle an einem Strang ziehen – von der Feuerwehr bis zum Entsorgungsbetrieb. Bleibt bei stürmischem Wetter also am besten vorsichtig und haltet Abstand zu Bäumen und lockeren Ästen.
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