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Verkehrskontrollen in Hagen: Polizei ahndet Verstöße schwerpunktmäßig
15. April 2026

Umfassende Verkehrskontrollen in Hagen zeigen zahlreiche Verstöße auf.

Verkehrskontrollen in Hagen: Polizei ahndet Verstöße schwerpunktmäßig

Der Schwerpunktdienst der Hagener Polizei führte am Dienstag einen umfassenden Kontrolleinsatz durch, um Verkehrsverstöße zu ahnden. Dies geschah in Zusammenarbeit mit der Kradgruppe, während zusätzlich Polizisten auf Fahrrädern in der Fußgängerzone Streife fuhren.

Die Kontrollen konzentrierten sich auf stark frequentierte Bereiche, unter anderem in der Hagener Fußgängerzone sowie in der Nähe von Schulen. In der Bilanz wurden verschiedene Verstöße erfasst: In mehreren Fällen mussten Berichte gefertigt werden, darunter Verstöße gegen die Schulpflicht und der Konsum von Cannabis durch einen 20-Jährigen in der Nähe eines Schulhofes.

Darüber hinaus ignorierten sechs Fußgänger rote Ampeln, während drei Autofahrer über Rot fuhren. Bei den Kontrollen wurden auch 38 Verstöße beim Abbiegen in falscher Richtung festgestellt. Ein Autofahrer war nicht angeschnallt, ein anderer nutzte sein Handy am Steuer, wodurch beide mit einem Verwarngeld belegt wurden. Zudem wurde ein E-Scooter-Fahrer zur Rede gestellt, da er ein vierjähriges Kind als Beifahrer hatte.

Auch beim Parken gab es Verstöße: Fünf Autos waren falsch geparkt, unter anderem ein Fahrzeug auf einem Radweg. Die betroffenen Fahrer müssen mit Bußgeldern und Punkten in Flensburg rechnen. Darüber hinaus wurden Strafanzeigen wegen eines Verdachts auf einen Verstoß gegen die Kfz-Steuer sowie wegen Nötigung im Straßenverkehr gefertigt.

Ein Vorfall zwischen zwei Autofahrern wurde ebenfalls registriert. Ein 79-Jähriger hupte, weil der vor ihm fahrende 65-Jährige nicht schnell genug an einer grünen Ampel losfuhr. Der 65-Jährige hielt trotz Grünlicht an und beschleunigte abrupt, als die Ampel auf Rot wechselte, was zu einer Strafanzeige wegen aggressiven Verhaltens im Straßenverkehr führte.

Die Polizei nahm zudem zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße bei Elektrokleinstfahrzeugen in verkehrsberuhigten Zonen zur Kenntnis. Bei den meisten Betroffenen zeigte sich Einsicht, da vielen nicht bewusst war, dass die Innenstadt für diese Fahrzeuge gesperrt ist. Solche Verstöße können gefährliche Situationen hervorrufen und werden deshalb konsequent geahndet.

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