In Viersen gelang es Betrügern, Schmuck zu entwenden. Ein anderer Versuch scheiterte dank aufmerksamer Nachbarn.
In Viersen kam es am Donnerstag zu mehreren Betrugsversuchen, die sich gegen Senioren richteten. Gegen 15:15 Uhr klingelten zwei Frauen an der Tür eines Seniors in der Burgstraße. Sie gaben vor, Mitarbeiterinnen der Wasserwerke zu sein und wollten angeblich die Leitungen im Haus überprüfen.
Der Senior ließ die beiden Frauen herein, während diese ihn gezielt ablenkten. In dieser Zeit entwendete eine der Frauen Schmuck aus dem Schlafzimmer des Mannes. Nach kurzer Zeit verließen die Täterinnen das Haus schnell und unbemerkt.
Eine der Frauen war etwa 16 bis 18 Jahre alt, schlank und etwa 160 bis 165 cm groß, mit dunklen Haaren. Die zweite Täterin war ungefähr 40 bis 45 Jahre alt, korpulent und zwischen 165 und 170 cm groß, sie trug einen rötlichen Pullover.
Ein weiterer Betrugsversuch wurde ebenfalls gemeldet. Hierbei erhielt ein Senior einen Anruf, in dem ihm 40.000 Euro für eine angeblich lebensrettende Operation einer Angehörigen abverlangt wurden. Dank des schnellen Handelns einer Bekannten, die die Polizei informierte, konnte der Versuch jedoch vereitelt werden.
Beide Vorfälle verdeutlichen die Wichtigkeit der Sensibilisierung älterer Menschen für solche Betrugsmaschen. Die Täter nutzen gezielt die Angst ihrer Opfer aus, um an Geld und Wertgegenstände zu gelangen. Daher sollten Angehörige darauf hinweisen, niemals unbekannten Personen Zugang zum Haus zu gewähren und bei verdächtigen Anrufen besondere Vorsicht walten zu lassen.
Weitere Informationen, einschließlich kostenloser Druckvorlagen für Erinnerungs- und Warnschilder, sind auf der Webseite der Polizei Viersen verfügbar.
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