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72 Stunden Reanimation: Wülfrath feiert einen ganz besonderen Weltrekord
17. August 2026

72 Stunden, mehr als 300 Helfer und eine Übungspuppe: In Wülfrath wurde gemeinsam ein neuer Weltrekord in Reanimation aufgestellt.

Eine Übungspuppe, ein ganzes Wochenende – und ein Weltrekord!

72 Stunden ohne Unterbrechung eine Übungspuppe reanimieren – klingt erstmal völlig verrückt, oder? Genau das haben Azubi-Notfallsanitäter aus Wülfrath und Schwelm aber durchgezogen. Und das Ergebnis ist offiziell: Weltrekord! 🏆 Das ist NRW at its best.

Die Idee, die alles ins Rollen brachte

Alles begann in einer ganz normalen Unterrichtsstunde beim Deutschen Roten Kreuz in Wülfrath. Die Azubis – darunter Lara Spettmann und ihre Gruppe – wollten wissen, wie lang die bisher längste Reanimation der Welt gedauert hatte. Die Antwort: 60 Stunden, aufgestellt im vorigen Jahr in der Schweiz.1 Die Reaktion der Gruppe ließ nicht lange auf sich warten: Das können wir locker toppen. Gesagt, getan – und dann auch wirklich durchgezogen.3

Von Freitag bis Montag: Durchhalten am Zeittunnel

Freitagmorgen um 10 Uhr fiel der Startschuss – direkt am Zeittunnel in Wülfrath. 72 Stunden später, am Montagmorgen um 10 Uhr, war es geschafft.2 Keine Pause, keine Unterbrechung, ununterbrochene Reanimation an der Übungspuppe. Von Anfang an war die Aktion als echtes Gemeinschaftsprojekt geplant: Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren konnten nach einer kurzen Einweisung einfach mitmachen und die Azubis aktiv unterstützen.2

Und die Region hat richtig mitgezogen! Insgesamt mehr als 300 Teilnehmende aus Wülfrath und dem gesamten Kreis Mettmann kamen an den Zeittunnel – für viele sogar ein echtes Familienwochenende.1 Die meisten übernahmen drei bis fünf Minuten an der Puppe. Den inoffiziellen „Rekord im Rekord“ sicherte sich aber ein junger Mann aus Wülfrath, der mehr als zwei Stunden am Stück durchhielt – absoluter Respekt dafür!3

Auch nachts gab es keine Lücken

Lukas Mutzberg vom Roten Kreuz war praktisch das gesamte Wochenende vor Ort – ein paar Stunden Schlaf auf dem Feldbett mussten reichen. Sein Fazit spricht für sich:

„Wir waren von Anfang an sicher, dass wir die neue Rekordmarke aufstellen. Aber es war trotzdem fantastisch zu sehen, wie viele Leute aus der Stadt und dem Kreis uns dabei unterstützt haben. Selbst nachts gab es keine Probleme, immer gab es jemanden, der die Reanimation an der Puppe übernommen hat.“1

Genau das macht diesen Weltrekord so besonders: Er gehört nicht einer einzelnen Person, sondern dem ganzen Team und der gesamten Community. Über 300 Menschen haben gemeinsam Geschichte geschrieben – und nebenbei noch jede Menge Leben-retten-Wissen weitergegeben.3

Offiziell bestätigt: Weltrekordhalter!

Die gesamte Aktion wurde rund um die Uhr von unabhängigen Zeugen begleitet und lückenlos dokumentiert. Am Montagvormittag gab es dann die verdiente Belohnung: Das Hamburger Rekord-Institut für Deutschland überreichte die offizielle Urkunde.1 Die Azubis aus Wülfrath und Schwelm sind damit jetzt offiziell Weltrekordhalter – und haben Hunderten von Menschen gezeigt, wie Reanimation wirklich funktioniert. Besser kann man Erste-Hilfe-Wissen kaum unters Volk bringen. Wie ist das für ein Win-win?

Quellen

  1. Azubi-Notfallsanitäter schaffen den Weltrekord
  2. Azubi-Notfallsanis wollen Weltrekord in Wiederlebung knacken | France
  3. Weltrekord in Wülfrath: 72 Stunden Reanimation
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