A565: Die Rheinbrücke Bonn-Nord ist voll gesperrt. Alle wichtigen Fakten zu Sperrung, Umleitungen und Auswirkungen auf den Verkehr.
Die Rheinbrücke Bonn-Nord (Friedrich-Ebert-Brücke) ist seit dem 3. Juni 2026 ab 15 Uhr vollständig für Kraftfahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger gesperrt. Die Sperrung betrifft neben dem Brückenbauwerk auch zentrale Abschnitte der A565 zwischen dem Autobahnkreuz Bonn-Nord und dem Autobahndreieck Bonn-Nordost.
Nach aktuellen Brückenprüfungen wurden strukturelle Schäden am Tragwerk der linksrheinischen Vorlandbrücke festgestellt. Um die Sicherheit zu gewährleisten, bleibt die Brücke bis auf Weiteres voll gesperrt. Die Autobahn GmbH verweist auf bereits ergriffene und für unzureichend befundene Maßnahmen wie ein Lkw-Fahrverbot über 7,5 Tonnen und technische Kontrollen.
Im Rahmen aktueller Prüfungen wurden gravierende Mängel am Tragwerk der linksrheinischen Vorlandbrücke entdeckt. Trotz vorheriger Maßnahmen konnte eine weitere Beschädigung nicht verhindert werden. Deshalb hat die Autobahn GmbH diese Vorsichtsmaßnahme ergriffen. Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der Autobahn GmbH, betont: „Die Sicherheit der Menschen, die täglich über diese Brücke fahren, ist nicht verhandelbar.“
Die Sperrung der Rheinbrücke Bonn-Nord stellt einen erheblichen Einschnitt für den Verkehr im Raum Bonn und im Rheinland dar. Speziell Pendler und Güterverkehr stehen vor großen Herausforderungen und müssen auf Ausweichrouten ausweichen. Die Autobahn GmbH hat angekündigt, in enger Abstimmung mit den Behörden alternative Strecken für den Ausweichverkehr zu koordinieren.
Die Brücke bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Weitere Detailuntersuchungen sollen klären, ob und wie eine Freigabe für den Verkehr wieder möglich wird. Eine abschließende technische Bewertung steht noch aus, sodass aktuell kein Datum für eine Wiederöffnung genannt werden kann.
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