Bienenschwarm im Garten? So verhalten Sie sich richtig! Alle Infos zu Imker-Hilfe und Kosten.
Wenn plötzlich ein Bienenschwarm im eigenen Garten auftaucht, ist die Aufregung groß. Doch was ist in einem solchen Fall zu tun und wann helfen Imker? Hier finden Sie die wichtigsten Informationen und Verhaltenstipps rund um das Thema Bienenschwarm.
Bienen schwärmen vor allem im Frühjahr oder Frühsommer, wenn sich das Volk vermehrt und ein Teil – meist mit der alten Königin – auf Wohnungssuche geht. Sie lassen sich dann gerne an Bäumen oder ungeeigneten Orten wie einem Rolladenkasten nieder. Ein Schwarm ist beeindruckend, aber für Menschen meist ungefährlich. Panik ist daher nicht angebracht.
Laut Wald und Wiesen Imkerei ist ein Bienenschwarm ein natürlicher Vorgang. Etwa die Hälfte des Volks verlässt den Bienenstock und bildet einen neuen Schwarm. Das Ziel: ein neues Zuhause suchen. Von Natur aus wäre das ein hohler Baum, doch der Schwarm kann auch an ungünstigen Stellen landen.
Die wichtigste Regel: Nicht ärgern und nicht pusten! Die Bienen nehmen vor allem Vibrationen wahr, laute Geräusche schaden aber nicht. Aggressive Schwärme sind selten. Es gilt: Ruhe bewahren, Abstand halten und auf keinen Fall versuchen, den Schwarm selbst zu entfernen.
Imker bieten Hilfe an, aber nur, wenn es sich wirklich um Honigbienen handelt – keine Wespen! Vor dem Anruf sollte geprüft werden, um welche Art es sich handelt. Für den Raum Bonn gibt es Ansprechpartner wie unter biohonigbonn.de/schwaerme mit spezifischen Telefonnummern. Imkervereine in Bad Godesberg oder Siebengebirge können ebenfalls helfen.
In der Regel verlangt der Imker für das Einsammeln vor Ort nichts – außer, er muss besonders weit fahren. Dann sind ca. 30€ als Aufwandsentschädigung für einen kräftigen Schwarm angebracht. Alternativ freut sich der Imker über einige Gläser Honig als Dankeschön.
Die dargestellten Hinweise gelten exemplarisch für das Bundesland NRW, insbesondere im Raum Bonn. Für andere Regionen empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit örtlichen Imkervereinen. Auf keinen Fall dürfen Imker für Wespenprobleme kontaktiert werden, hier helfen sie ausdrücklich nicht weiter.
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