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Heftiges Unwetter in NRW: Keller und Straßen überflutet
3. Mai 2026

Heftiges Unwetter in NRW flutet Keller und Straßen. Alle Fakten, Einordnung, Tipps für NRW – jetzt auf ANTENNE NRW.

Starke Unwetter mit extremem Starkregen haben Nordrhein-Westfalen schwer getroffen. Keller, Wohnungen und ganze Straßenzüge standen unter Wasser, zahlreiche Einsätze von Feuerwehr und Polizei prägen das Bild. Die Gefahr wurde inzwischen vom Deutschen Wetterdienst als gebannt eingestuft, dennoch bleiben die Bilder von überfluteten Orten und erheblichen Beeinträchtigungen.

Worum es geht

Durch ein schweres Unwetter kam es im Südwesten von NRW zu massiven Regenfällen und Überflutungen. Besonders betroffen waren die Städte Mönchengladbach und Bedburg, wo Einsatzkräfte im Dauereinsatz standen. In mehreren Stadtteilen mussten Menschen aus ihren Wohnungen und Autos gerettet werden. Zeitweise lagen der Feuerwehr hunderte Notrufe gleichzeitig vor.

Die wichtigsten Fakten

In Mönchengladbach mussten die Einsatzkräfte bereits am frühen Morgen rund 70 Mal ausrücken, um vollgelaufene Wohnungen und überflutete Straßen zu sichern. In Bedburg-Kaster stand das Wasser teils bis zu 60 Zentimeter hoch, Bewohner retteten sich in obere Stockwerke oder wurden von Helfern evakuiert. Im Ortsteil Oppendorf wurden 14 Menschen vorübergehend in einem Schulzentrum untergebracht. Insgesamt waren über 100 Einsatzstellen betroffen. Sandsäcke und Schaufelradbagger kamen zur Rettung zum Einsatz. Auch Autofahrer waren besonders gefährdet: Auf mehreren Autobahnen kam es zu langen Staus und Unfällen, wie etwa auf der A4 bei Frechen. Tunnel liefen voll, einzelne Verbindungen wurden gesperrt.

Hintergrund

Der Deutsche Wetterdienst hob am Mittag alle Unwetterwarnungen mit erhöhter Starkregengefahr für NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg auf. Zuvor waren bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen – in Staulagen sogar bis zu 90 Liter innerhalb weniger Stunden. Flüsse wie die Erft führten zeitweise hohe Pegelstände. Die aktuellen Wassermassen erinnern an die Ahrtal-Katastrophe 2021 – nach Einschätzung von Experten blieb die Lage jedoch deutlich weniger dramatisch.

Einordnung für NRW

Obwohl die Lage inzwischen als ungefährlich eingeschätzt wird, zeigen die Vorfälle die Verwundbarkeit vieler Regionen NRWs bei Unwettern. Die Feuerwehr empfiehlt Anwohnern, Kellerfenster zu sichern und nach Möglichkeit höher gelegene Räume aufzusuchen. Autofahrer sollten bei drohendem Aquaplaning das Tempo deutlich verringern und überflutete Bereiche keinesfalls durchqueren. Der Automobilclub ADAC rät ausdrücklich davon ab, in überschwemmten Gebieten Fahrzeuge zu starten, um schwerwiegende Motorschäden zu vermeiden.

Ausblick

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ist der Starkregen im Verlauf des Vormittags weiter nach Nordosten gezogen und hat am Mittag deutlich nachgelassen. Es können jedoch weiterhin kleinräumige Schauer auftreten, weshalb die Behörden zur Vorsicht mahnen. Die Geschehnisse machen deutlich, wie wichtig Präventionsmaßnahmen, schnelle Information und gut koordinierte Rettungseinsätze bei Extremwetter in NRW sind.

Quellen

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