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Kein Papierkram mehr: NRW schafft absurde Bürokratie-Regeln für Polizeitaucher ab
13. September 2026

NRW schafft absurde Bürokratie-Regeln ab: Polizeitaucher müssen ab 2027 keine Wassertemperatur mehr dokumentieren.

Wassertemperatur messen für die Zulage? Das war einmal!

Hand aufs Herz: Wenn du nach einem harten Einsatz aus dem Wasser steigst, willst du nicht als Erstes Formulare ausfüllen – und trotzdem war genau das jahrelang Alltag für Polizeitaucher in NRW. Dank einer Bundesverordnung aus den 1990er-Jahren mussten sie nach jedem Tauchgang dokumentieren, wie tief sie getaucht sind, wie stark die Strömung war – und ja, auch wie warm das Wasser war. Je wärmer das Wasser, desto weniger Geld gab es. Das klingt schräg? Ist es auch. Aber das ändert sich jetzt endlich!1

Pauschalen statt kleinteiliger Zettelwirtschaft

Die NRW-Landesregierung hat dem ganzen Bürokratie-Chaos den Kampf angesagt. Zum Jahreswechsel 2027 fällt für viele Betroffene jede Menge Schreibarbeit weg. „Wer für die Polizei ins kalte Wasser steigt, soll nicht auch noch Formulare über die Wassertemperatur ausfüllen müssen“, brachte es Finanzminister Marcus Optendrenk (CDU) auf den Punkt.1

Das neue System setzt auf Pauschalen statt auf kleinteilige Einzelabrechnungen – und das macht die Sache für alle deutlich einfacher:1

  • Polizeitaucher bekommen künftig eine feste Pauschale pro Einsatz – egal, wie kalt oder warm das Wasser ist.
  • Sprengstoffentschärfer und -ermittler erhalten eine Monatspauschale, statt jeden einzelnen Einsatz aufwendig abrechnen zu müssen.
  • Streifenpolizisten und Kripo-Beamte profitieren ebenfalls: Die komplizierte Schichtzulage wird abgeschafft und durch eine höhere Pauschale für Dienst zu ungünstigen Zeiten ersetzt.

Und das Beste daran: In Summe steigen die Zulagen laut Finanzministerium um satte 45 Millionen Euro pro Jahr. Mehr Geld, weniger Papierkram – das ist doch mal eine Ansage!1

Bürokratieabbau trifft auch Bürger und Unternehmen

Aber NRW denkt beim Thema Entbürokratisierung noch größer. Insgesamt setzt das Land auf drei Gesetze unter dem Titel „Entlastung von Bürgern und Wirtschaft“. Konkret heißt das:1

  • Ab 2027 werden landesrechtliche Berichts- und Dokumentationspflichten für Unternehmen zunächst ausgesetzt – ab 2028 dann komplett aufgehoben.
  • E-Mails sollen künftig häufiger die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform ersetzen können.
  • Mittelfristig ist sogar eine komplette Umkehrung der bisherigen Logik geplant: Bürokratische Pflichten sollen automatisch wegfallen, wenn die Landesregierung sie nicht ausdrücklich beibehält. Nicht die Abschaffung muss also erklärt werden – sondern der Fortbestand einer Regel.1

Weniger Papierkram = mehr Zeit für das Wesentliche

Der positive Nebeneffekt liegt auf der Hand: Wenn Staatsdiener weniger Zeit mit Formularen verbringen, haben sie mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben. Und das kommt letztlich uns allen zugute – ob als Bürger, der auf schnelle Hilfe angewiesen ist, oder als Unternehmen, das endlich ohne bürokratischen Overkill arbeiten kann.1

Wer hätte gedacht, dass die Wassertemperatur eines Tauchgangs mal zum Symbol für absurde Bürokratie in NRW wird? Ab 2027 ist dieser Kapitel Vergangenheit – und das ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Bleibt gespannt, was die Landesregierung als nächstes vereinfacht!

Quellen

  1. Tagesschau/WDR: Taucher müssen Wassertemperatur nicht mehr nachweisen


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